Nachruf

von Redaktion

Großholzhausen – Umringt von einer großen Trauerschar aus Verwandten, Nachbarn und der Dorfgemeinschaft nahm Brigitta Bauer mit ihrer Familie Abschied von ihrer Mutter Johanna Berninger, die im Alter von 81 Jahren verstorben ist. In der Pfarrkirche St. Georg in Großholzhausen zelebrierte Pfarrer Martin Gehringer das Requiem und blickte im Nachruf auf das Leben der Verstorbenen. Johanna Berninger wurde 1941 auf dem Veitbraunhof in Großholzhausen geboren und wuchs mit ihrem älterer Bruder Georg auf. Nach der Schulzeit besuchte sie die Hauswirtschaftsschule und arbeitete daheim auf dem Bauernhof mit. 1963 lernte sie ihren späteren Ehemann Horst Berninger kennen. Das Paar baute sich ein Eigenheim, welches sie nach der Hochzeit bezogen. Die Geburt ihrer Tochter Brigitta vervollständigte die kleine Familie.

Viele Jahre vermietete Johanna Berninger in ihrem Haus Gästezimmer. Dieser Nebenerwerb machte ihr viel Spaß, denn sie war gesellig. Seit 1958 war sie aktives Mitglied im Trachtenverein. Das Leben im Dorf bereicherte sie durch ihre Mitgliedschaften im Gartenbauverein, in der KAB und in der Frauengemeinschaft. Über zehn Jahre half sie bei den Seniorennachmittagen mit, sie sammelte für die Caritas und richtete an Fronleichnam einen Altar her. Viel Freude bereiteten ihr die Enkelkinder Magdalena und Marinus. 2013 erlitt die Verstorbene einen schweren Schlaganfall und war dann, wie ihr parkinsonkranker Ehemann Horst, auf Hilfe und Pflege angewiesen. Nach dessen Tod vor vier Jahren zog sie ins Pflegeheim nach Raubling. Dort fühlte sie sich wohl.

Die geliebte Enkelin Magdalena trug die Urne unter Vorantritt der Musikkapelle Großholzhausen und den Fahnenabordnungen des Trachtenvereins und der KAB zum Familiengrab. Viele Kassetlfrauen ehrten Johanna Berninger mit der Teilnahme am Gottesdienst und an der Beerdigung.koa

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