Volle Hütte in der Kiefer

von Redaktion

Perfekte Halbzeitbilanz beim „Bayerischen Frühling“

Kiefersfelden – Es ist Halbzeit beim „Bayerischen Frühling“, dem Festzelterlebnis in der Kiefer und Zeit, ein kurzes Resümee zu ziehen, vor allem für Organisator Werner Schroller. „Wir alle sind sehr zufrieden, das Fest verläuft harmonisch. Die Gäste haben eine Gaudi. Der erhoffte Besucherandrang wurde die ersten Tage schon weit übertroffen und die Auswahl der Musikkapellen scheint perfekt zu sein“, freut er sich. Ins gleiche Horn stößt Festwirt Andi Pfeiffer, der von einem der „besten Feste bisher“ spricht.

Pater Matthäus
als Überraschungsgast

Rückblickend war der Bieranstich am Freitag der erste Höhepunkt, der schon wenig später noch einmal durch Pater Matthäus getoppt wurde. Der langjährige und beliebte Seelsorger der Gemeinde war einen Tag zuvor heimlich, still und leise aus seiner polnischen Heimat angereist, hatte die letzte Probe der Musikkapelle Kiefersfelden noch mitgemacht und war dann zur Überraschung der Festzeltbesucher mit dabei, als die Musikkapelle Kiefersfelden den Abend musikalisch gestaltete.

Der Samstag gehörte ganz der Stimmungskapelle vom Rosenheimer Herbstfest, der „Dreder Musi“, die Gaudi und Musik im Festzelt verströmte. Konditionell gefordert waren am Sonntag die Frühaufsteher, denn schon um 8 Uhr trafen sich die Vereine im Festzelt zum Vereinsjahrtag des Veteranen- und Reservistenvereins Kiefersfelden. Als Kirchenzug und Gottesdienst im Kurpark hinter den Vereinen und Besuchern lagen, spielte die „Sensenschmied Musikkapelle“ im Bierzelt groß auf.

Nach dem obligatorischen Kesselfleischessen am Montag war dann erst einmal Pause angesagt, bevor es dann am Mittwoch weiterging – und wie. Schon um 19 Uhr war die Hütte nahezu voll, denn die „Harthauser Musi“ hatte ihr Kommen angesagt. Die Protagonisten gaben alles und bekamen es in Form von Applaus und vielstimmigem Mitsingen wieder zurück.

Die Gäste standen schon zu früher Stunde auf den Bänken, klatschend, schunkelnd und singend zu den Liedern, die von oben kamen. Niemand konnte sich der bombastischen Stimmung entziehen. Und genau das haben sich Eva, Kathrin und Lea aus Tirol erhofft: „Wir sind heuer zum ersten Mal dabei und sind überrascht, was hier abgeht“, so das Trio unisono. Auf die Idee, zur Kieferer Festwoche zu fahren, „sind wir gestern in der Mittagspause gekommen, denn wir haben ein entsprechendes Werbeplakat gesehen“.

Für das kommende Wochenende erwarten die Organisatoren um Schroller noch einmal einen großen Ansturm auf die Plätze im Festzelt. Der Samstagabend gehört wieder der „Dreder Musi“. Einlass an beiden Tagen ist bereits um 18 Uhr.

Am Sonntag marschiert schon um 18.45 Uhr die befreundete Musikkapelle Welsberg aus Südtirol musizierend ins Festzelt ein und danach ist „Riesenstimmung vorm Feiertag mit den Karolinenfeldern“ angesagt, die man auch von Herbstfest kennt.

Musikalischer
Weckruf

Der 1. Mai fängt für die sicher noch etwas müden Mitglieder der Musikkapelle Kiefersfelden und ihre Freunde aus Welsberg bereits um 6.45 Uhr an, denn dann erschallt im Ort der musikalische Weckruf. Einem Lindwurm gleich schlängeln sich die Musiker durch die Kiefer, bleiben hier und da stehen und geben ein musikalisches Stanzerl zum Besten.

Zurück geht’s dann wieder ins Bierzelt, wo die Besucher ab 10 Uhr nicht nur auf die Musiker warten können. Bis zum Ende des heurigen Bayerischen Frühlings gegen 15 Uhr versüßt die „Dettendorfer Betriebsmusik“ musikalisch den Abschied und macht sicher schon Appetit auf das nächste Jahr.

Artikel 1 von 11