Söchtenau – Bei den beiden Konzertabenden der Söchtenauer Blasmusik unter der Leitung von Paul Niedermaier war der Saal im „Gasthaus zur Post“ nahezu voll besetzt. Beim Frühjahrskonzert fanden auch einige Ehrungen statt. Dabei wurde Wolfgang Forstner zum Ehrendirigenten ernannt. Er hatte die Kapelle 1988 ins Leben gerufen und initiierte 2001 deren Vereinsgründung.
Vor der Ehrung wurde das Konzert mit dem Konzertmarsch „Arsenal“ von Jan Van der Roost eingeleitet. Zweiter Vorsitzender Michael Süss führte humorvoll durch das Programm. Es folgte der Walzer „Flügelhornträumereien“ vom 1978 in Rosenheim geborenen Komponisten Wolfgang Probst. Hier brillierten die Solisten Kathi Seidl und Robert Wagner. Mit dem Stück „Freudig voran!“ wurde mit Sebastian Lang aus Nußdorf ebenfalls auf einen Komponisten aus der Region zurückgegriffen, bevor man mit dem Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss junior und einem Medley mit Liedern von Udo Jürgens im Programm weiterfuhr. Neben der Ernennung von Forstner zum Ehrendirigenten standen außerdem noch weitere Auszeichnungen auf dem Programm. Für 20 Jahre Vorstandstätigkeit wurden mit der Verdienstmedaille in Gold Hermann Luckabauer als Vorsitzender, August Forstner als Kassier, Robert Wagner als Zweiter Dirigent und Notenwart sowie Martin Kirschner als Zweiter Kassier und Beisitzer geehrt. Die Verdienstmedaille in Silber für 15 Jahre als Schriftführer erhielt Hans Forstner. Michael Süss erhielt die selbige in Bronze für zehn Jahre als Zweiter Vorsitzender. Für ein Vierteljahrhundert Verbundenheit zur Blasmusik wurden Josef Zehrer und Peter Opperer mit der Ehrennadel in Silber vom Musikbund Ober- und Niederbayern geehrt. Die Ehrennadel in Bronze für 15 Jahre nahmen Elisabeth Liegl, Elisabeth Görgmaier, Veronika Grießer, Christoph Huber, Josef Mitterer, Josef Traxl und Michael Purainer entgegen. Das Leistungsabzeichen in Bronze erhielten Katharina Pfaller und Verena Adlmaier. Trotz der Ehrungen stand dennoch die Musik im Vordergrund. Die bekannte Polka „Von Freund zu Freund“ fand genauso Anklang wie die Fernsehmelodie „Paula“ von Haindling sowie die Polka „Wir sind wir“ von Peter Leitner. Modernere Klänge wurden dargeboten mit einem fetzigen Queen-Medley und der Sommerhit „Despacito“.
Nach dem Schlussmarsch „Domi Adventus“ von Alexander Pfluger aus der Trilogie „Abel Tsaman – Neue Welt“ ließ das Publikum die Musiker nicht ziehen, ohne noch Zugaben einzufordern.