Am Samerberg werden 100 neue Obstbäume gepflanzt

von Redaktion

Obst- und Gartenbauverein lädt zur 127. Jahresversammlung – Monika Huber gewinnt Blumenschmuck-Wettbewerb

Samerberg – Für mehrere Jahre war die Jahresversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Samerberg pandemiebedingt ausgefallen und die meisten Vereinsaktivitäten fanden auf Sparflamme statt. Dennoch wurde nun auf ein schönes Erntedankfest 2022 und auf das 125. Vereinsjubiläum zurückgeschaut. Hier wurde auch die aufwendig erstellte Festschrift vorgestellt.

Ein zentrales Thema der Versammlung war der bayerische Streuobstpakt zur Erhaltung der Kulturlandschaft. Im Rahmen des Streuobstpakts soll der jetzige Bestand erhalten werden und zusätzlich eine Million Streuobstbäume neu gepflanzt werden. Entscheidend für den Erfolg ist darüber hinaus die Steigerung der Wertschätzung in der Bevölkerung für den Streuobstanbau und die wertvollen Produkte, wie naturbelassenen Apfelsaft und Honig, die uns diese traditionelle Nutzungsform beschert. Im Rahmen dieses Streuobstpaktes bekamen Vereine und Kommunen kostenlose Obstbäume zum pflanzen. Der Obst- und Gartenbauverein hat daraufhin einen Förderantrag gestellt und bewilligt bekommen. Damit können Mitglieder des Vereins kostenlos einen Apfel-, Birn-, Kirsch- oder Zwetschgenbaum pflanzen. Der Verein plant damit die Pflanzung von 100 neuen Obstbäumen auf dem Samerberg. In der Nähe des neuen Kindergartens wurden ferner neun Obstbäume seitens der Gemeinde gepflanzt, die vom Pomologen Georg Loferer veredelt werden. Hier wird in einigen Jahren der Samerberger Pelzgarten entstehen.

Der Verein freute sich auch, die Gewinner des letztjährigen Blumenschmuck-Wettbewerbs bekanntgeben zu können. Hier gewann Monika Huber vom Feichtnhof in Eßbaum den ersten Platz.

Platz zwei belegte Irmi Wallner aus Duft, den dritten Platz teilten sich Marianne Stuffer, Siegharting, und Maria Wallner aus Duft. Im Jahr 2023 lautet das Thema des Wettbewerbs: „Gemüse – meine große Liebe“. Anmelden dürfen sich alle Mitglieder mit einem schönen Gemüsegarten oder Hochbeet. Eine Jury vom Gartenbauverein Riedering wird diese im Juli bewerten. Für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verein sollten im vergangenen Jahr für eine 50-jährige Mitgliedschaft „Gold mit Kranz“ eigentlich Therese Hofbauer aus Grainbach und Anton Huber aus Tal geehrt werden. Hier waren die Urkunden bereits geschrieben, konnten jedoch nicht mehr übergeben werden, da beide kurz zuvor verstarben.

Das langjährigste Mitglied im Verein ist Irmengard Stuffer vom Lamprecht aus Kohlgrub. Sie ist seit 1961 dabei. Seit 40 Jahren im Verein sind Georg Wagner aus Haus und Konrad Estermann aus Grainbach, die beide geehrt werden konnten.

Bei den Wahlen wurde der gesamte bisherige Vorstand ohne Gegenstimme wiedergewählt. Hinzugekommen ist Karo Lagler als neue Jugendbeauftragte des Vereins.

Als Gast-Referent war Peter Gasteiger eingeladen, der einen überaus unterhaltsamen Vortrag zum Thema „Schnecke, des Gärtners größter Feind“ hielt.

Abschließend wurden Bilder von den Vereinsaktivitäten der vergangenen Jahre gezeigt.nit

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