Nun steht wieder ein 30 Meter hoher und rund 2,8 Tonnen schwerer Maibaum am Nußdorfer Dorfanger. An seiner Spitze wacht ein frisch restaurierter Hahn, der an die Verleugnungsszene Petrus‘ erinnern soll, über das Heubergdorf. „Es gehören viel Kraft, Geschicklichkeit und Erfahrung dazu, um einen Maibaum aufzustellen“, sagte Andreas Mayer, Vorsitzender des Nußdorfer Trachtenvereins Alpenrose. Das Maibaum-Aufstellen sei für viele Nußdorfer Sinnbild der bayerischen Lebensart. Bei bestem Biergartenwetter kamen mehrere hundert Besucher und schauten dem bunten Treiben um den Maibaum zu. Bereits Tage zuvor war der Maibaum in einer nächtlichen Blitzaktion von Nachbarvereinen aus Brannenburg gestohlen worden. Nach der Zahlung einer ordentlichen Auslöse brachten ihn die Diebe am Sonntag wieder zurück. Foto Steffenhagen