Flintsbach – Das Volkstheater Flintsbach bereitet sich derzeit mit einem neuen Stück auf die Spielsaison 2023 vor. Pünktlich zum 200-jährigen Bestehen des Theaterhauses steht heuer ein Klassiker bayerischen Volksschauspiels auf dem Spielplan, „Der Geisterbräu“. Ein Dreiakter aus der Feder des Pfaffenhofener Heimatdichters Josef Maria Lutz. „Ein Grund für die Beliebtheit liegt wohl darin, dass sich diese Komödie deutlich im Niveau von anderen ländlichen Lustspielen abhebt“, sagt der Vorsitzende des Flintsbacher Volkstheaters, Toni Obermaier.
Unterdessen dürfen sich die Zuschauer jetzt schon auf eine turbulente und humorvolle Aufführung freuen. Die Einstiegsszene beginnt theatralisch damit, dass der Burgberger Unterbräu, der durch seinen liederlichen Lebenswandel seine Brauerei bis an den Rand des Ruins gebracht hat, zu Grabe getragen wird. Neben einer attraktiven Witwe hinterlässt er eine Menge Schulden. Können zwei Geister, die sich bei ihrem Mitternachtsspuk gegenseitig erschrecken, die Witwe aus ihren finanziellen Sorgen retten? So viel sei verraten, es gibt ein gutes Ende und bis dahin für die Zuschauer zwei vergnügte Stunden, eine Menge Spaß und eine Lachsalve nach der anderen.
Die Premiere ist am Samstag, 17. Juni. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Bestellungen werden online unter www.volkstheater-flintsbach.de (Reservierung) gerne entgegengenommen. Für Juni sind drei, für Juli zehn und für August sechs Vorstellungen geplant.
Diejenigen, die vorher schon Theaterluft schnuppern möchten, haben am 20. Mai in der Zeit von 12 bis 18 Uhr dazu Gelegenheit, wenn das Volkstheater zum Tag der offenen Tür in den Theaterweg 2 einlädt. Die Besucher können dann bei Führungen auch einen Blick hinter die Bühne und deren Technik werfen. stv