Auerbräu geht wichtigen Schritt fürs Klima

von Redaktion

Zwei Rosenheimer Firmen sorgen für gutes Bier und guten Boden: Die Brauerei Auerbräu gleicht mit dem Rosenheimer Start-up positerra jährlich 500 Tonnen CO2 aus dem Brauereibetrieb aus. Die Brauer aus der Münchener Straße haben nicht nur seit mittlerweile 26 Jahren ein EMAS-System im Betrieb eingeführt, das jeden Materialstrom und jedes Kilowatt genauestens festhält, sondern auch über viele Jahre in wichtige Schritte zur Reduktion von CO2 investiert. Der Technische Geschäftsführer der Brauerei, Thomas Frank, hat vor 25 Jahren mit dem Weg zur „grünen Brauerei“ begonnen. „Über die letzten 25 Jahre konnten wir unsere Verbräuche bei Strom, Wärme und Wasser um bis zu 50 Prozent im Branchenschnitt herunterfahren. Das sind tolle Erfolge, aber jetzt wollen wir auch den nächsten Schritt gehen“, so Frank. „Mit positerra haben wir einen regionalen Partner gefunden.“

Das Start-up positerra, mit Sitz im Gründerzentrum Stellwerk18, bringt zwei starke Akteure zusammen: Landwirteund Landwirtinnen, die durch die Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft auf ihren Feldern Humus aufbauen, und Unternehmen, die sie für ihren aktiven Einsatz für das Klima und das Gemeinwohl finanziell honorieren. Der Boden wird nährstoffreicher, fördert das Pflanzenwachstum und die Biodiversität, verbessert die Wasserspeicherfähigkeit und schützt gegen Extremwetterereignisse und bindet auch langfristig mehr CO2. Auerbräu gleicht durch die Patenschaft einen Teil nicht vermeidbare CO2 -Emissionen regional und nachvollziehbar aus. „Unsere Landwirtinnen und Landwirte gehen in eine langjährige Kooperation mit den jeweiligen Unternehmen. So entstehen daraus echte Klimapartnerschaften und ein aktiver Klimaschutz und Austausch“, erklärt Dr. Birgit Kröber von positerra. Schon 2022 wurden gemeinsam auf diesem Weg 500 Tonnen CO2 der Atmoshpäre entzogen und im Boden eingespeichert.

„Mein klares Ziel ist es, die Brauerei irgendwann ganz ohne fossile Brennstoffe zu betreiben. Als nächstes steht daher die Erweiterung unserer Photovoltaikanlage an“, erklärt Thomas Frank.

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