Kiesgrube wird erweitert

von Redaktion

Betreiber erhält Zustimmung des Gemeinderats Söchtenau

Söchtenau – Im Söchtenauer Außenbereich von Stucksdorf wird seit längerer Zeit eine Kiesgrube betrieben. Der Betreiber beantragt nunmehr die gemeindliche Zustimmung zur Erweiterung der Abbaufläche.

Genehmigungsbehörde für diese Erweiterung ist das Landratsamt Rosenheim, von dort werden auch Auflagen überwacht. Die Kiesgrube liegt zwar in keinem Schutzgebiet, trotzdem unterliegt das Vorhaben einer wasserrechtlichen Beurteilung und Genehmigung durch das Landratsamt.

Gemeindliche Belange sind, laut Bürgermeister Bernhard Summerer (CSU), durch die verstärkte gewerbliche Nutzung der Zufahrtsstraße berührt. Diese Straße ist für Kiestransporte nicht ausreichend belastbar ausgebaut, um den Schwerlastverkehr unbeschadet zu überstehen. Deshalb ist mit Straßenschäden und dadurch bedingt wiederholt anfallenden Sanierungsarbeiten zu rechnen.

Für die bestehende Kiesgrube wurde bereits eine Nutzungsvereinbarung zwischen Gemeinde und Betreiber abgeschlossen. Diese Vereinbarung beinhaltet Regelungen für eine Übernahme entstehender Mehrkosten durch Unterhalt und Reinigung. Auch die Zufahrt zur Kiesgrube wird dabei geregelt.

Der Gemeinderat stimmte einheitlich der privilegierten Erweiterung der Kiesgrube unter dem Vorbehalt einer Nutzungsvereinbarung zu. Das Gremium verwies auf eine ordnungsgemäße Ausführung der optischen und baulichen Ausgestaltung sowie auf die der vorschriftsmäßigen Betriebsführung.

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