31 Einsätze für Niederaudorfer Feuerwehr

von Redaktion

Floriansjünger blicken bei der Jahreshauptversammlung auf das Jahr 2022 zurück

Niederaudorf – Zur 149. Jahreshauptversammlung im Gasthof Keindl in Niederaudorf konnte der Vorsitzende der Niederaudorfer Feuerwehr, Magnus Waller, den Bürgermeister der Gemeinde Oberaudorf, Matthias Bernhardt, Kreisbrandmeister Joachim Buchmann, Kreisbrandinspektor Martin Gruber und Ehrenkommandanten Hans Bichler begrüßen.

In seinem Bericht ging Schriftführer Simon Boser auf die insgesamt 31 Einsätze im vergangenen Jahr ein. Unter anderem waren die Feuerwehrkameraden für Wohnungsöffnungen, Ölspuren, Verkehrsabsicherungen, Unfälle, Brandmeldeanlagen, Sturmschäden, Alarmierungen für Daxenfeuer, Tierrettungen sowie die beiden Großbrände in Flintsbach und Kiefersfelden gefordert. Glücklicherweise musste bei den Alarmierungen der Daxenfeuer nicht eingegriffen werden.

Über Einnahmen und Ausgaben konnte Kassier Matthias Schweinsteiger die versammelten Feuerwehrler informieren. Die beiden Kassenprüfer Hans Bichler und Christian Aicher konnten eine einwandfreie Kassenführung bestätigen und der Kassier wurde von der Versammlung entlastet. Bürgermeister Matthias Bernhardt bedankte sich bei allen für die vielen ehrenamtlichen Stunden bei Einsätzen und Übungen. In Bezug auf das neue Feuerwehrhaus konnte der Bürgermeister mitteilen, dass die Planungen bereits laufen und mit den Verantwortlichen eine sehr gute Zusammenarbeit läuft. Auch wegen der Probleme mit der Wasserversorgung bei einem Notfall am Großen Berg, die bei der Großübung aufgetreten sind, ist die Gemeinde mit den Wasserwerken bereits auf der Suche nach einer Lösung. Das Hauptanliegen des Bürgermeisters ist, dass alle immer gesund von den Einsätzen zurückkommen.

Kreisbrandinspektor Martin Gruber stellte fest, dass für den kleinen Ort Niederaudorf verhältnismäßig viele Einsätze auf die Feuerwehr zukommen. Bei der Besichtigung des Gerätehauses fiel ihm auf, dass das Haus sehr klein und eng ist. Er lobte vor allem die Ordnung im gesamten Feuerwehrhaus. Kommandant Leonhard Weißenbacher lobte die hohe Einsatzbereitschaft bei den Einsätzen auch am Tage, wo viele in der Arbeit sind. Er kündigte an, dass es heuer voraussichtlich wieder einen Auffrischungskurs zur Absturzsicherung geben wird. Die Leistungsabzeichen werden in diesem Jahr etwas später als gewöhnlich absolviert.

Da Samuel Weißenbacher bereits alle Ausbildungen bei der Feuerwehr absolviert hat, wird er den Lehrgang zum Gruppenführer besuchen. Erfreulich war an diesem Abend, dass Martin Pichler senior für 40 Jahre aktiven Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr geehrt werden konnte.

Kommandant Magnus Waller berichtete kurz über den heurigen Ausflug, der Anfang April zur Feuerwehrschule nach Telfs gemacht wurde. Er stellte fest, dass die Klosterfeste die beste Einnahmequelle für die Kasse seien. Er informierte die versammelten Kameraden ebenso über die anstehenden Jubiläen der umliegenden Feuerwehren.

Sein Dank ging besonders an die Fahnenabordnung für die Beteiligung bei den kirchlichen Festen. Ebenso bedankte er sich bei den anderen Ortsvereinen für die gute Zusammenarbeit. Beim diesjährigen Speckwatten war die Beteiligung eher mager, dafür waren die Einnahmen aufgrund des Spieltriebs der anwesenden Kartler sehr gut. Er bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Speckwattens beigetragen haben.

Beim Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge stellte man fest, dass die Faltbehälter, die die Gemeinde für Brandeinsätze am Großen Berg besorgen will, nicht viel helfen werden, da nicht genügend Wasser zur Verfügung steht. Des Weiteren wurde zum Baubeginn des neuen Feuerwehrhauses nachgefragt; laut Bürgermeister Bernhardt wird es 2025 fertig sein.

Es wurde auch nachgefragt, ob es für Brände eines E-Autos eine Extra-Übung gemacht werden könnte, da wird Zweiter Kommandant Johann Legler etwas organisieren. Da im nächsten Jahr Wahlen der Vorstandschaft anstehen, wurde gefragt, ob die zu belegenden Positionen schon mal besprochen wurden, damit man nicht erst kurz vor der Wahl nach Personen suchen müsse, die ein Amt übernehmen würden. Christian Aicher bedankte sich im Namen der Niederaudorfer Leonhardifahrer für die jährliche Verkehrsabsicherung und die problemlose Zusammenarbeit.

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