Nachruf

von Redaktion

Bad Endorf – Im 97. Lebensjahr verstarb Franz Wolff im Katharinenheim in Bad Endorf. Geboren wurde Franz Wolff in Darmstadt. Mit seinen fünf Geschwistern ist er in Köln und München aufgewachsen und zur Schule gegangen. Danach machte er eine Landwirtschaftslehre in Unterhöslwang, wurde anschließend zum Arbeitsdienst verpflichtet und ist als Soldat in den Krieg geschickt worden. Dadurch kam er in englische, amerikanische und französische Gefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde. Wieder zu Hause arbeitete er in der Landwirtschaft. Ab 1950 war er als Maler und Markierungsarbeiter für die Straße bis zum Eintritt in die Rente tätig.

1953 heiratete Franz seine Frau Maria. Sie bekamen die beiden Töchter Gerda und Silvia und Sohn Franz. Mittlerweile vergrößern vier Enkel und zwei Urenkel die Familie. 2022 verstarb seine geliebte Frau Marei, wie er sie immer liebevoll nannte.

Franz Wolff war handwerklich begabt, reparierte fachmännisch und war bis zum Ende seiner Tage sehr interessiert an Technik. Zu seinen Hobbys gehörten das Fotografieren, Wandern und Bergsteigen. Seine Familie stand für ihn an oberster Stelle. Er zeichnete sich als herzensguter Vater und humorvoller Mensch aus.

Den Trauergottesdienst zelebrierte Gemeindereferent Werner Hofmann in der Pfarrkirche Bad Endorf. Der Rauchclub Sterbekasse Endorf sprach Worte des Abschieds und senkte am offenen Grab ein letztes Mal zu seinen Ehren die Fahne. amf

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