Nachruf

von Redaktion

Bad Endorf – Sebastian Wimmer ist mit 91 Jahren verstorben und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Bad Endorf.

Sebastian Wimmer wurde als Ältester von sechs Kindern in Endorf geboren und besuchte auch dort die Volksschule. Mit 14 Jahren begann er beim Vater die Lehre im Schmiedehandwerk und schloss sie erfolgreich ab. 1958 legte er seine Meisterprüfung im Schmiedehandwerk ab. Aufgrund der Technisierung folgte eine Weiterbildung zum Landmaschinenmechaniker und 1962 übernahm Sebastian Wimmer den elterlichen Betrieb. 1995 übergab er seinen Betrieb an seinen Sohn Robert.

1960 heiratete er seine Frau Gretl, mit der er 63 Jahre glücklich verheiratet war. Ihre drei Kinder Wasti, Robert und Helga machten die Familie komplett. Seine Familie war ihm immer das Wichtigste und er genoss es sehr, wenn alle zusammen waren. Große Freude bereiteten ihm seine sieben Enkelkinder, ganz besonders sein Urenkel Markus.

Ein großer Verlust in jungen Jahren war der Unfalltod seines Bruders Konrad, der mit gerade 16 Jahren mit dem Motorrad verunglückte. Ein weiterer Schicksalsschlag war dann der Unfalltod seines ältesten Sohnes Wasti im Jahr 1982, der bei einem Autounfall starb.

In der Freizeit fuhr er Rad und war begeisterter Bergwanderer. Zu seinem morgendlichen Ritual gehörte das OVB-Lesen. In seinem Garten, mit den vielen Blumen, genoss er gern die Sonne.

Eine große Trauergemeinde verabschiedete sich auf dem Friedhof von dem Verstorbenen. In der Aussegnungshalle und am Grab spielte Blasmusik. Die Fahnenabordnungen des Trachtenvereins Edelweiß Bad Endorf, der Gebirgsschützen Bad Endorf und der Sterbekasse vom Rauchclub senkten für ihr langjähriges Mitglied als letzten Gruß auf dem Friedhof die Fahnen.amf

Artikel 6 von 11