DFB-Minifeld wird umverlegt

von Redaktion

Gemeinde muss noch Standort klären – 100000 Euro Kosten genehmigt

Bad Endorf – Einstimmig genehmigten die Gemeinderäte des Marktgemeinderates Bad Endorf die Umverlegung des DFB-Minifelds. Das Feld bei den Außenanlagen der Breitensportanlage, 2008 vom DFB fachgerecht angelegt, musste kürzlich der Erschließung der Baustelle für den Neubau des Mittelschulkomplexes weichen. Bürgermeister Alois Loferer (CSU) sagte, dass ihm zu Ohren gekommen sei, dass das Mini-Fußballfeld schon jetzt vermisst werde. Loferer sagte weiter, dass die Abbaukosten rund 44000 Euro ausmachen, und dass das Bauamt die Kosten für einen Neuaufbau ermittelt habe. Hier sei mit gut 52000 Euro zu rechnen.

Denn das Minifeld benötige einen frostfreien Unterbau, Kiesaufbau, Drainageschicht, Granulatmatte, Kunstrasen und Punkt- oder Balkenfundamente. Ein Neuaufbau des DFB-Minifeldes, wenn möglich wieder in vergleichbarer Lage zu den Breitensportanlagen, beispielsweise nahe der Welcome-Zone beim neuen Bike- und Skaterpark, sei vorstellbar.

Einige Gemeinderäte wie Barbara Laböck (ABE), Josef Forstner junior und Hans Webersberger (beide CSU) begrüßten einen Wiederaufbau. So forderte Webersberger beispielsweise, dass der neue Platz einfach zu erreichen sein müsse. Dr. Maren Weigand (ÜWG-FW) hakte nach, ob der neue Platz, sollte er denn nahe dem Bike- und Skaterpark angelegt werden, trotz Baustelle frei zugänglich wäre. Hans Schlaipfer (CSU) wandte hierzu ein, dass eine Baustellenabsicherung wichtiger sei. Bürgermeister Loferer ergänzte, dass auch der Ablauf der Baustelle wichtig sei. Warum dies so teuer komme, erkundigte sich Martin Both (Grüne), und Bettina Scharold (CSU) wollte wissen, warum diese Kosten nicht schon in den Baukosten für die Mittelschule enthalten seien. Bürgermeister Loferer antwortete, dass der Aufwand unterschätzt wurde. Der DFB habe seinerzeit das Fußballfeld hochwertig angelegt. Aber erst jetzt lägen die Kosten für den Auf- und Abbau vor.

Dem Beschlussvorschlag, die Standortfrage außen vor zu lassen, aber prinzipiell das Minifeld zu verlegen, folgte das Gremium einstimmig. Auch die Gesamtkosten in Höhe von 100000 Euro für Abbau und Neuaufbau fanden einhellig Zustimmung. elk

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