Sachrang – „Den Frieden bekommt man nicht umsonst, um den Frieden muss man sich bemühen. Niemand hätte sich jemals wieder einen solchen Krieg vorstellen können, wie er seit über einem Jahr in der Ukraine tobt“, so der Aschauer Bürgermeister Simon Frank beim Veteranenjahrtag der Krieger- und Soldatenkameradschaft Sachrang (KSK). „Wir denken an unsere Gebirgsjäger vom 3. Gebirgsjägerbataillon 231, die zurzeit im Einsatz in der Slowakei sind“, rief das Gemeindeoberhaupt auf, und weiter „Sechs Monate sind sie bereits im zentralslowakischen Lešt, als Teil der multinationalen ‚Battlegroup Slovakia‘, mit dem Auftrag, das slowakische Staatsgebiet und damit das Bündnisgebiet der NATO, zu schützen sowie zur Abschreckung eines potenziellen Aggressors beizutragen.“
Der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Sachrang (KSK), Bernd Wagner, und Bürgermeister Frank hielten vordem Kriegerdenkmal die Ansprachen am Pfingstmontag. Wagner erinnerte an 78 Jahre Frieden in Deutschland, diesen gebe es nicht zum Nulltarif, der Friede müsse jeden Tag von Neuem erkämpft und erworben werden.
Traditionsgemäß beging die KSK Sachrang am Pfingstmontag ihren Jahrtag. Seit 1952 kommen die Sachranger Veteranen zum Gedenken an die Vermissten und Gefallenen des Oberen Prientales der beiden großen Kriege des vergangenen Jahrhunderts zusammen. Der Sachranger Verein ist jedoch viel älter und geht auf das Jahr 1869 zurück. Das genaue Alter des Vereins lässt sich nicht mehr feststellen, da die Gründungsunterlagen nicht mehr vorliegen.
Der Aschauer Veteranenverein, die Kriegervereine aus Erl, Kössen, Niederndorf und Walchsee, eine Abordnung der Kaiserjäger aus Kufstein sowie die Sachranger Dorfvereine beteiligten sich am Festgottesdienst mit Pfarrer Hermann Overmeyer in der Kirche St. Michael. Pastoralreferentin Monika Kleber betete das Libera am Kriegerdenkmal. Vorsitzender Wagner und Bürgermeister Frank legten Kränze an der Grenze nieder.reh