Zahlreiche Besucher beim traditionellen Bauern- und Handwerkermarkt

von Redaktion

Egal ob aus Spänen ein Korb geflochten oder aus einem Baumstamm mit Beitel und Stemmeisen eine Figur geschnitzt wird – überall ist heimisches Holz die Grundlage. Beim 22. Sachranger Bauern- und Kunsthandwerkemarkt zeigten rund 80 Aussteller ihre Waren und ihr Können unmittelbar am Stand. Vom Holzschnitzer über die Töpferin bis zur Bortenmacherin. Es gab viel zu sehen und Neues zu erfahren und nicht immer waren die Antworten zu den gestellten Fragen leicht zu geben. Wie werden Ausgezogene gebacken und wie bäckt man Brot im Backofen? Welches Rezept gilt für das Grillen der Steckerlfische und welches für die Bratwurst? Welche Kleidergröße hat eigentlich Barbie? Wo gibt es Stoff für ein Barbie-Dirndlkleid zu kaufen? Wie heiß ist ein Schmiedefeuer und wie heiß das Feuer des Glasbläsers? Was macht ein Blaudrucker? Wie strickt man einen Schafwolljanker, was kann man aus Schafsmilch alles machen und was aus Lanolin? Welches Material braucht ein Korbmacher und was ist eine Schwinge? Weil all diese Handwerker auf dem Markt da waren und man ihnen in ihrem Standl bei ihrer Arbeit zuschauen konnte, waren alle Fragen zu beantworten. Die Standlleute hatten viel Zeit und auch wenn es eigentlich pressiert hätte, gaben sie noch geduldig Auskunft. An manchen Standln gab es auch etwas zu probieren, regionale Produkte vom Käse über Wurstwaren bis hin zu Backwaren und zum Schnaps aus heimischen Früchten.

In der Sachranger Hauptstraße war bestes Marktwetter und die Sonne meinte es an beiden Tagen gut mit den Standlleuten, so kamen viele Besucher zum traditionellen Marktwochenende ins obere Priental. Die Feuerwehr und die Schützen sorgten neben den Standln und den Wirten für das leibliche Wohl, der Trachtenverein und die verschiedenen heimischen Musikgruppen trugen zur Unterhaltung der Besucher bei.Fotos Rehberg

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