Griesstätt – Normalerweise feiert die Griesstätter Wasserwacht traditionell alle fünf Jahre ein Seefest am Kettenhamer Weiher. Diesmal mussten die Gemeindebürger und die Fans der idyllischen Badestelle allerdings pandemiebedingt ein Jahr länger darauf warten. Umso ausgiebiger wurde, beginnend mit dem Weißwurstfrühstück, bis zum Festausklang um Mitternacht gefeiert.
Dank guter Organisation und Unterstützung beim Wachdienst durch Rotter und Hochstätter Aktive zog Ortsgruppenleiter Jakob Ametsbichler insgesamt eine positive Bilanz vom Sautrogrennen.
35 Grad bei wackeliger Regatta
Den Höhepunkt der Unterhaltung bildete am Nachmittag das Sautrogrennen. 35 Grad zeigte das Thermometer an der Wachhütte an, als sich die acht Teams in ihren wackeligen Trögen anschickten, mit mehr oder weniger Geschick beim Rudern die 250 Meter lange Strecke um die Markierungsbojen zu bewältigen. In zwei Ausscheidungsrunden kämpften die Teilnehmer dabei nicht nur gegen ihre Konkurrenten, sondern darum, nicht zu kentern oder ihren Sautrog nicht volllaufen zu lassen.
Sieger wurden schließlich in der entscheidenden Endrunde die Babenshamer Ferdinand Berz und Johannes Mintermayer vom Team „Goaßhüttn“ vor den Griesstätter Feuerwehrlern Hannes Kriechbaumer und Hannes Drechsler.
Dritte wurden Lorenz Wagner und Benedikt Altermann vom Griesstätter Landjugendteam. Die örtliche Wasserwacht, vertreten durch Flo Fiege und Thomas Schaffer, musste sich mit dem Schneiderpreis zufriedengeben. Trotz der Temperaturen ließen sich weder Helfer noch Gäste die Laune verderben.
Zudem hofft man bei den aktiven Wasserwachtlern auch darauf, den einen oder anderen animiert zu haben, sich auch künftig für die Ortsgruppe zu interessieren und aktiv zu engagieren. Dazu lieferten auch die Wasserwacht aus Wasserburg sowie die Rotkreuz-Bereitschaft einen Beitrag, die mit ihrem neuen Boot „Freddy“ und Einsatzfahrzeugen vor Ort waren, um ihren technischen Stand zu präsentieren und auch über die Einsatzmöglichkeiten am Inn zu informieren.
Die Gelegenheit wurde dann genutzt, um Thomas Jaworski für 20 und Jürgen Gartner für 30 Dienstjahre zu ehren.