Bisher noch unbekannte Sportart kann jetzt in Frasdorf ausprobiert werden

von Redaktion

Auf dem Hof der Wastl-Fanderl-Grundschule steht jetzt eine Teqball-Platte – Ab vier Uhr nachmittags und an Wochenenden darf jeder spielen

Frasdorf – „Was ist Teqball?“ Die Kinder der Wastl-Fanderl-Grundschule in Frasdorf wissen Bescheid und können jetzt mit dem neuen Begriff und dem dazugehörigen Sportgerät in ihrem Schulhof etwas anfangen. Dr. Sigrid Reinhardt aus Frasdorf stiftete der Schule die neue Teqball-Platte im Wert von rund 3000 Euro, die auf den ersten Blick fast wie eine Tischtennisplatte aussieht.

Doch statt einer waagerechten Spielfläche ist diese hier an beiden Seiten nach unten gewölbt. Und es gibt kein Netz, sondern eine ähnlich hohe Trennwand. Gespielt wird mit einem Fußball. Damit die Kinder gleich den richtigen Umgang mit dem Gerät lernen, kamen der Sport-Manager Deutschland von Teqball Sebastian Csatari und sein Sohn Basti nach Frasdorf und machten mit den Buben und Mädchen einen schnellen Schnupperkurs.

Bürgermeister Daniel Mair und der Rektor der Wastl-Fanderl-Grundschule Thorsten Deneke bedankten sich bei Dr. Reinhardt. Bürgermeister Mair wies darauf hin, dass die Teqballplatte im Schulhof auch außerhalb der Schul- und Mittagsbetreuungszeiten täglich ab 16 Uhr und am Wochenende von allen Bürgern genutzt werden darf.

„Teqball ist eine Trendsportart, die 2015 in Ungarn entwickelt wurde“, erklärte Sebastian Csatari den Kindern. „Bekannte Fußballprofis haben bereits ihr Können an der Platte gezeigt und in den sozialen Medien findet man immer wieder Videos von Christiano Ronaldo, Neymar oder auch den Profis des FC Bayern München.

Die Kondition ist eher zweitrangig, eine gute Ballbeherrschung ist das A und O bei diesem Spiel. Wie beim Fußball darf der Ball mit allen Körperteilen außer Hand und Arm berührt werden. Ziel ist es, den Ball ins gegnerische Feld zu spielen. Neben den vom Tischtennis bekannten Regeln gibt es einige Besonderheiten: Bei der Einweihung der Platte traten Vater und Sohn Csatari gleich gegeneinander an.

Alle Kinder der Frasdorfer Grundschule schauten begeistert zu. Es dauerte nicht lange, bis sie sich den Ball schnappten und selbst loslegten. „Das ist genau der Effekt, den wir erzielen wollen“, erklärt Rektor Deneke, „die Kinder sollen sich bewegen, und wenn ein Ball dabei hilft – umso besser..reh

Teqball

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