Nachruf

von Redaktion

Halfing – Ihre letzte Ruhestätte fand auf dem Halfinger Friedhof die im Alter von 92 Jahren verstorbene Irmi Siglreithmaier. Nach einem von Pater Christoph und dem Kirchenchor feierlich zelebrierten Requiem begleitete eine große Trauergemeinschaft die Verstorbene auf ihrem letzten Erdenweg. Geboren ist Irmi in Siegsdorf bei Halfing, wo sie auf dem elterlichen Hof mit ihren vier Geschwistern aufwuchs. Bereits in ihrer Jugendzeit war sie eine begeisterte Sängerin von Volksmusikliedern und Jodlern, die auch mit dem bekannten Musiker Fanderl Wastl bei Heimatabenden auftrat. Mit 21 Jahren übernahm sie mit ihrer Schwester den „Gasthof am See“ in Hartmannsberg. Dort lernte sie auch ihren Mann Rudi kennen und die beiden schlossen 1956 den Bund fürs Leben. Die Familie zog in ein neues Heim nach München, wo auch Sohn Anton-Rudolf geboren wurde. Nach dem frühen Tod ihres Ehemanns im Jahr 1996 kehrte sie 1998 mit ihrem Sohn wieder nach Halfing in das neu erbaute Wohnhaus am Angerweg zurück. Irmi war überaus gesellig, lebenslustig und liebte die Bergwelt. Sie war insbesondere bei der Halfinger Frauengemeinschaft und im Seniorenteam aktiv und brachte sich überall dort ein, wo sie gebraucht wurde. Bei Veranstaltungen sorgte sie mit ihrer guten Laune stets für Stimmung. Sie war eine gläubige Christin, die den wöchentlichen Kirchgang liebte, und ein langjähriges Mitglied im Kirchenchor. Am offenen Grab erinnerte Bürgermeisterin Regina Braun, als Vorsitzende der Frauengemeinschaft, mit bewegenden Worten und in humorvoller Weise an Irmis Engagement für den Verein sowie deren positives und stets fröhliches Wesen. böp

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