Raubling – Beim sechsten „InnSide“ Open-Air der Wendelstein-Werkstätten in Raubling feierten fast 1000 Menschen ein fröhliches Fest. Acht Bands und ein Rahmenprogramm mit Cocktailbar, Essen, Biergarten, Café, Spielen für die Kinder und einem Clown sorgten für einen tollen Tag, den beeinträchtigte und nichtbeeinträchtigte Menschen gemeinsam feierten.
Am Ende des Auftritts von Hauptdarsteller Michael Fenzl tanzten Zuschauer auf der Bühne. Kontrabassist und Sänger Fenzl hatte mit seiner Band ein Heimspiel in Raubling. Dort wurde das aktuelle Album produziert, das, wie auch die Tournee „Raubling“ heißt. Im Titelsong geht es um diesen Ort, auch eine Papierfabrik spielt dabei eine Rolle. Alle Texte sind bairisch, die Musik mitreißend.
Fenzl hatte vom ersten Ton an das Publikum im Griff, sang teils auf seinem Kontrabass stehend und mischte sich immer wieder unter die Zuhörer.
Georg Czerny ist der Leiter der Förderstätte. Im Organisationsteam der Wendelstein-Werkstätten war er für die Auswahl der Bands verantwortlich. „Wir wollen Musiker, die aus der Region kommen. Und der Stil soll abwechslungsreich sein, Rap, Folk, Blues, Rock, Ska oder auch Balladen bieten“, sagt Czerny, dem diese Mischung gelungen ist. „Die Bands kommen gerne zu uns, es gab keine Absagen“, so Czerny.
„K-STE“ spielten ihre „Head Rapper Mukke“, abwechslungsreichen Rap mit deutschen Texten. Sänger Kenny Steigmann aus Kufstein und seine Kollegen aus Raubling und München begeisterten mit entspanntem Sound. Zum Ausklang brachten „Tina and the Wire Buddies“ aus Rosenheim mit ihren Cover-Songs noch viele aus dem Publikum zum Tanzen vor der Bühne. Die Band um Sängerin und Krankenschwester Martina Wagner besteht bis auf einen Musiker aus Ärzten. Auf der zweiten Bühne im Biergarten spielte Vero Reiser aus Bad Aibling mit Kollegen und unterhielt die Besucher mit gefühlvollen Songs.
„Wir hatten eine super Stimmung, es war ein Riesen-Event“, so Petra Rohierse von den Wendelstein-Werkstätten. bin