Das Ferienprogramm der Gemeinde Stephanskirchen und des Männergesangvereins Schloßberg (MGV) begann mit einer Kraxelei auf den 40 Meter hohen Kirchturm der Alten Pfarrkirche in Stephanskirchen. Die Leitung hatten der Vorsitzende Manfred Panhans, Peter Tresenreiter und Helmut Januar. Wast Heibler, Ingenieur und seit zwölf Jahren Betreuer der Glockenstube (Foto), erklärte den acht Sechs- bis Zwölfjährigen die Läuttechnik, die Bedeutung der Schallluken und den Klangumfang der vier Metallglocken. Anschließend nahmen sie die Orgel unter die Lupe. Organist und MGV-Dirigent Wolfgang Zeller bewies dort sein Können. Neben Gesangs- und Rhythmustechniken wurde zusammen ein Kanon gesungen. Danach erfolgten im Altarraum Erklärungen zur Kirche, zu deren Patronen, zum Taufbecken, zu den Heiligenfiguren und den Kreuzwegstationen sowie den Farben der Priesterkleidung. Ein Kirchenquiz beschäftigte die Schar bis zur Brotzeit und zur Verleihung der Teilnehmerurkunde als Glockenstubenexperte, Orgelkenner und Kirchendetektiv (Foto links). Beim zweiten Angebot des Ferienprogramms wurden beim Singout-Workshop dann Gesangstalente gesucht. Die Teilnehmer im Alter zwischen acht und 14 Jahren präsentierten dabei ihr Können vor ihren Eltern und Gästen. Panhans und „Vocal Coach“ Zeller zeigten sich mehr als begeistert über die förderungswürdigen Talente. Kinder und junge Erwachsene mit unterschiedlichsten Interessen nutzten die Verbindung der Musik für gemeinsame kurze Liedsequenzen, trauten sich als Solisten oder als Duett ans Bühnenmikrofon und moderierten sogar persönlich ihre Auftritte. Fotos MGV Schlossberg