Gesamtvolumen steigt um 1,2 Million Euro an

von Redaktion

Gemeinderat Eggstätt genehmigt Nachtragshaushaltssatzung

Eggstätt – Einstimmig genehmigte der Gemeinderat Eggstätt in seiner jüngsten Sitzung die Nachtragshaushaltssatzung 2023. Im April hatte das Gremium bereits die Haushaltssatzung samt Haushaltsplan und Anlagen beschlossen, erinnerte Bürgermeister Christoph Kraus (FBE).

Knapp drei Monate später sei das Gremium im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung über einen Nachtragshaushalt bezüglich eines „Honorarangebots der Firma hjs Consulting für die Beratung, Begleitung und Erledigung von Verwaltungsleistungen aufgrund fehlender Stellenbesetzung in der Gemeinde“ informiert worden.

Im Beschluss hieß es: „Die Deckung der außerplanmäßigen Ausgabe erfolgt im Rahmen der Minderausgaben im Personalbereich beziehungsweise durch Nachtragshaushalt.“ Ebenfalls in dieser Sitzung hatte der Rat die Einrichtung einer Beamtenstelle im Bauamt (mittlerweile Beamtenstelle in der Kämmerei) beschlossen. „In dem Zusammenhang muss eine Nachtragshaushaltssatzung erlassen werden“, hieß es.

Kurz nach seinem Amtsantritt, so der Rathaus-Chef, hätten dann der Zweite Bürgermeister Hans Plank (CSU) und der Dritte Bürgermeister Gerhard Eder (ÜWG) die Aufstellung eines Nachtragshaushaltes für die Novembersitzung des Gemeinderates Eggstätt beantragt. Diesen habe er nach einem Gespräch mit der Rechtsaufsicht am Landratsamt Rosenheim Ende Oktober erstellt und mit der Behörde abgestimmt. Anschließend sei der Nachtragshaushalt mit dem Finanzausschuss vorbesprochen worden.

In der neuen Nachtragshaushaltssatzung wird der Gesamthaushalt mit 13,811 Millionen Euro statt vormals 12,564 Euro beziffert. Dabei soll der Verwaltungshaushalt statt bisher 6,5 Millionen Euro nun 7,4 Millionen Euro ausmachen und der Vermögenshaushalt um 321000 Euro auf 6,466 Millionen Euro anwachsen.

Helmut Hundhammer (CSU) sagte, dass das vergangene Jahr überplanmäßig gut gelaufen sei. Es seien etwa über 700000 Euro mehr an Gewerbesteuereinnahmen geflossen. Die Pro-Kopf-Verschuldung werde also zum Jahresende sinken. Schlussendlich verständigte sich der Rat einstimmig auf die Nachtragshaushaltssatzung mit dem erhöhten Gesamtbetrag.elk

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