Aschau/Sachrang – „Die Mitgliederzahl der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Sachrang steht konstant bei rund 90 Mitgliedern“, erklärte der Vorsitzende Bernd Wagner bei der Hauptversammlung.
„Aktuell haben wir 92 Mitglieder, darunter Hans Pumpfer und Konrad Baumgartner als Ehrenmitglieder und vier Kameraden vom Schlechinger Patenverein. Leider waren in den vergangenen Jahren, nach dem Wegfall der Wehrpflicht, nur wenige Beitritte zu verzeichnen. Die Teilnahme bei allen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen im Dorf war für die KSK Sachrang selbstverständlich“, so der Vorsitzende. Ob Teilnahme bei den Veranstaltungen der Tiroler Nachbarn in Walchsee oder am Aschauer Jahrtag, ob Gedenkgottesdienst auf der Kampenwand oder Ölbergwallfahrt, die Sachranger Kameradschaft war überall präsent.
Das Sachranger Kriegerdenkmal am Ortsrand wurde in Eigeninitiative von Moos und Grünbewuchs freigehalten, ebenso der Weg zum Denkmal und das Gelände drumherum.
62 Gefallene und Vermisste hatte der kleine Ort an der Grenze in den beiden Weltkriegen zu verzeichnen, fast jedes Haus war von den Ereignissen direkt betroffen.
Der Vorsitzende dankte allen Mitgliedern für die Teilnahme an den Vorhaben des Vereines und bat vor allem die Reservisten bei der Vereinsarbeit auch künftig aktiv mitzuwirken. Christine Parigger wies auf die Sonderzugreise der IG Rosenheim von 25. bis 28. April nach Trier und zur Kriegsgräberstätte Sandweiler in Luxemburg sowie auf das Bezirkstreffen der IG am 8. September in Irschenberg hin. Bürgermeister Simon Frank dankte den Verantwortlichen für das Engagement und für die Teilnahme an den Veranstaltungen. Dies trüge entscheidend zum guten Miteinander in Sachrang bei.
Er bedauerte, dass bei der Gedenkstunde am Kriegerdenkmal außer den Vereinsangehörigen nur wenige Sachranger teilnahmen. Er fügte an, dass es wichtig sei, die oberste politische Ebene durch viele Aktionen wieder zur Besinnung und Einsicht zu bringen. reh