Polizisten beleidigt, getreten, geschlagen

von Redaktion

Stephanskirchen/Raubling – Kaum sind sie in der großen Stadt unterwegs, machen sie Randale… So geschehen in der Nacht zum 31.Dezember. Da waren ein 20-jähriger Stephanskirchner und ein 24-jähriger aus Raubling gegen 3 Uhr in Scharmützel mit der Polizei verwickelt. Die Beamten waren Notrufen zu einer größeren Schlägerei in der Münchener Straße in Rosenheim gefolgt. Sie trafen laut Mitteilung der Polizei auf zwei junge Männer, die gerade im Begriff waren, aufeinander loszugehen. Die Beamten trennten die Streithähne sofort und konnten einen gewalttätigen Übergriff untereinander verhindern. Einer der Beteiligten, ein 20-Jähriger aus Stephanskirchen, verweigerte die Herausgabe seiner Personalien. Bei der anschließenden körperlichen Durchsuchung leistete der 20-Jährige Widerstand, er sperrte sich gegen die Maßnahme, drehte sich fortwährend zur Seite und versuchte so, sich der Kontrolle zu entziehen. Während der Kontrolle schrie der Stephanskirchner die Beamten an, beleidigte sie als „Pussies, Idioten, Arschlöcher“ und mit weiteren Kraftausdrücken. Als die Polizisten ihn ins Dienstfahrzeug setzen wollten, spreizte sich der 20-Jährige weiterhin, versuchte auf die Beamten mit den Füßen einzutreten und einzuschlagen. Im Dienstfahrzeug drosch er mit den Füßen gegen die Innenverkleidung des Fahrzeuges und beschädigte Teile der Plastikverbauung. Hier entstand ein Sachschaden von einigen Hundert Euro am Fahrzeug.

Während der Kontrollmaßnahme mischte sich ständig ein 24-jähriger Mann aus Raubling ein. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt, er weigerte sich aber, zu gehen, und versuchte, die Einsatzkräfte von ihren Maßnahmen abzuhalten. Er musste von den Beamten in der Folge fixiert und gefesselt werden. Der Raublinger wehrte sich, schlug wild um sich, trat mit den Füßen und versuchte, auf die Beamten loszugehen.

Die beiden aggressiven Männer konnten von den Polizeibeamten zur Rosenheimer Inspektion gebracht werden. Beide waren erkennbar alkoholisiert und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Folge: Die beiden gewaltbereiten Jungmänner mussten die Nacht in einer Zelle der Rosenheimer Polizei verbringen. Ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs, Beleidigung und Körperverletzung wurde gegen das Duo eingeleitet.

Drei Beamte der Rosenheimer Polizei wurden während der polizeilichen Maßnahmen durch das Duo leicht verletzt. Sie erlitten Schürfwunden und Prellungen. „Eine medizinische Versorgung vor Ort war nicht erforderlich, die Beamten sind weiter dienstfähig“, so Robert Maurer, der Medienbeauftragte der PI Rosenheim.

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