Neujahrsempfang der Gebirgsjäger in Bad Reichenhall

von Redaktion

Vertreter der Patengemeinde Aschau besuchen die Feierlichkeit – Probleme von größerer Tragweite belasten die Menschen

Aschau – Der stellvertretende Bürgermeister von Aschau, Michael Andrelang, und Christine Parigger, Gemeinderätin und Hauptfeldwebel d. R., vertraten die Gemeinde Aschau beim Neujahrsempfang der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall.

Alle Patengemeinden der Kompanien waren zu diesem Empfang geladen. Der Kompaniechef der dritten Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 Major Marcel Zens und der Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel Klaus Fischer kümmerten sich um die Gäste aus dem Chiemgau.

Die Gemeinde Aschau hat seit vielen Jahren eine Patenschaft mit dem dritten Gebirgsjägerbataillon 231 und richtete letztmalig vor vier Jahren das feierliche Gelöbnis der Reichenhaller Jager aus.

Die Verbindungen zwischen Aschau und Bad Reichenhall bestehen schon lange. Soldaten aus der Staufenkaserne besuchen seit 63 Jahren das Behandlungszentrum Aschau und bereiten den Kindern mit dem Nikolausbesuch und Geschenken viel Freude.

Andrelang dankte der Kompanieführung und damit allen Soldaten der Einheit für ihren Dienst an der Allgemeinheit. Das Gebirgsjägerbataillon habe in den vergangenen Jahren ihre Arbeit in zehn Ländern von Somalia bis Estland und von Mali bis nach Afghanistan getan.

Beim Neujahrsempfang begrüßten der Bad Reichenhaller Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung und der Brigadekommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Michael Bender, die geladenen Gäste. Gastredner war der Befehlshaber des territorialen Führungskommandos der Bundeswehr und des nationalen territorialen Befehlshabers, Generalleutnant André Bodemann, der die momentane Situation und Stimmung in Deutschland beleuchtete.

Viele Bürger seien mit den Krisen der vergangenen zehn Jahre überfordert, so Bodemann. Noch nie in neuerer Zeit kamen die Probleme so geballt daher, seien es die Finanzkrise, Kriege oder Migration und Pandemie sowie Lieferengpässe oder die Energieversorgung. Die meisten Menschen in Mitteleuropa haben so etwas noch nie erlebt. In den 90er-Jahren dominierten Themen, wie die Umstellung der Postleitzahlen die Politik, heute sind es Probleme größerer Tragweite.

Um die Demokratie nicht zu gefährden, müsse man die Bürger informieren und bei jedem Schritt mitnehmen. Musikalisch wurde der Abend vom Heeresmusikkorps Ulm begleitet.reh

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