Wallfahrtstradition verläuft in soliden Spuren

von Redaktion

Lippertskirchener Verein plant für 2024 wieder eine Leonhardifahrt – 1000 Euro gehen jeweils an Pfarrei und Bergwacht

Bad Feilnbach – Zum zweiten Mal in Folge durfte der Leonhardiverein Lippertskirchen als eigenständiger und ausrichtender Verein die erfolgreiche Leonhardiwallfahrt im November in seinen Annalen festhalten. Zufrieden über Vorbereitung, Durchführung und Nachfeier äußerte sich Vorsitzender Andreas Kriechbaumer in der Jahresversammlung vor zahlreichen Mitgliedern.

Laut den verkauften Festzeichen waren über 1810 erwachsene Zuschauer bei den zwei Umfahrten entlang des Prozessionsweges dabei. Ein Jahr zuvor betrat der frisch gegründete Verein vor allem in Sachen Organisation völliges Neuland. Angesichts der gewonnenen Erfahrungen verliefen die Vorbereitungen zur Leonhardifahrt 2023 in entspannterem Rahmen. Viele Aufgaben wurden in Ausschusssitzungen erarbeitet und mittels Arbeitsplänen von Mitgliedern umgesetzt. Die Agenda umfasste unter anderem Einladungen, Werbung, Genehmigungen, Verkehrssicherung und Verkehrsführung, Zeichenverkauf, Erfassung von Reitern und Gespannen, Bewirtung und Service für die Nachfeier im Heimgarten, einschließlich Kuchen und Kaffee sowie abschließende Aufräumarbeiten. Kleine Veränderungen sind in der nächsten Veranstaltung geplant, die heuer am Sonntag, 10. November, stattfindet. Ein Einspannen von Pferden und Festwagen direkt auf der Hundhamer Straße hat sich als ungeeignet erwiesen. Eine Umleitung des Verkehrs wäre über Rabenstein möglich.

Die erfolgreiche Veranstaltung hatte auch zufriedenstellende Auswirkungen, wie aus dem ausführlichen Bericht des Kassiers Konrad Schwaiger hervorging. Im Sinne der Gemeinnützigkeit erhalten die Pfarrei Herz Jesu in Bad Feilnbach und die Bergwacht Bad Feilnbach zweckgebundene Spenden von jeweils 1000 Euro. Der Verein nahm Stefan Kirchberger, Sepp Lagler, Johannes Roth und Franz Weinhart neu bei sich auf. pes

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