Förderprojekt „Selbstbestimmtes Leben im Alter“ wird ausgeweitet

von Redaktion

Nach zwei Jahren am Samerberg sind nun auch Nußdorf und Neubeuern mit an Bord – Beratungsangebot für Betroffene

Neubeuern/Nußdorf/Samerberg – Die Menschen haben angesichts steigender Lebenserwartung den Wunsch, auch im Alter selbstbestimmt zu Hause zu leben. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit eines Hilfebedarfs. Die drei Nachbargemeinden Nußdorf, Neubeuern und Samerberg stellen sich diesem wichtigen Thema und setzen auf Prävention, Beratung und Unterstützung.

„Je besser sich Menschen auf ein Leben im Alter vorbereiten, sich den wichtigen Fragen um das Älterwerden stellen, desto sicherer fühlen sie sich und tragen zur Entlastung der Zugehörigen bei“, darin sind sich die drei Bürgermeister Susanne Grandauer (Nußdorf), Christoph Schneider (Neubeuern) und Georg Huber (Samerberg) einig. „Denn auch Vereinsamung im Alter kann oft zu gesundheitlichen Problemen führen. Jede Erkrankung fordert das soziale Umfeld heraus – bis hin zur Überlastung der pflegenden Zugehörigen“, erklärt Rosmarie Gebert. Die Sozialpädagogin hat zwei Jahre lang das Förderprojekt des Bayerischen Sozialministeriums „SeLA – Selbstbestimmt Leben im Alter“ auf dem Samerberg fachlich begleitet. Nun wird das Angebot der sozialrechtlichen Beratung auf die beiden Nachbarkommunen ausgeweitet. Ab März starten die Kommunen mit einer Beratungsstelle zum Thema Leben im Alter. An jedem ersten Dienstag im Monat findet die Beratung für Nußdorfer im dortigen Rathaus statt, jeden zweiten Dienstag im Monat in Neubeuern und an jedem dritten Dienstag im Monat im Rathaus in Törwang. Es wird um Anmeldung in der jeweiligen Gemeinde gebeten. Die erste Beratung findet am Dienstag, 5. März, um 8 Uhr im Rathaus in Nußdorf statt.

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