Noch freiwillige Helfer gesucht

von Redaktion

Gaufest und 140-jähriges Gründungsfest der „D‘Griabinga“ Hohenaschau

Aschau – „Es sind keine 150 Tage mehr bis zum Beginn unseres 140-jährigen Gründungsfestes und des 86. Gaufestes des Chiemgau-Alpenverbands“, so der Vorsitzende des Trachtenvereins D’Griabinga Hohenaschau, Claus Reiter, beim Informationsabend der Griabinga im katholischen Pfarrheim. Zahlreiche Aschauer aus allen Vereinen lauschten Festleiter Rudi Angermaier, als er über den bisherigen Ablauf der Vorbereitungen berichtete und die nächsten anstehenden Aufgaben vorstellte. „Das Gaufest in Hohenaschau ist nur durchführbar, wenn der ganze Verein und das ganze Dorf miteinander arbeiten und zusammenhalten. Das Gründungsfest geht nicht nur uns Griabinga etwas an, sondern ist ein Fest fürs ganze Dorf und darüber hinaus für die Region“, appellierte Angermaier.

Ausschuss traf sich
bereits 22-mal

Ausführlich ging der Festleiter auf die bisher geleisteten Arbeiten ein: Bereits 22-mal traf sich der Festausschuss für die vorbereitenden Maßnahmen. „Um das Zelt, den Wirt, die Brauerei und die Bedienungen muss man frühzeitig schauen, alle Maßnahmen mit Behörden von der Straßensperrung über den Aufbau des Triumphbogens bis hin zur Schankerlaubnis müssen frühzeitig beantragt werden. All das fordert seine Zeit und ist von einer Person nicht mehr durchzuführen.“

Das Festprogramm steht mit allen Einzelheiten bereits fest, von der Anlieferung des Zeltes zum Zeltplatz am Hofanger über den Aufbau, den Beginn des eigentlichen Festes mit Bieranstich am 25. Juli, das Gaudirndldrahn, über den Gauheimatabend und den Gaufestsonntag am 28. Juli bis hin zum Festheimatabend des Vereins am 3. August und das Gaupreisplatteln. Die Festwochen enden mit einem Kesselfleischessen. Danach wird das Zelt schon wieder abgebaut.

Die Vereinbarungen mit den Gaufestpartnern wurden bereits abgeschlossen: das 4000-Personen-Zelt stellt der Zeltverleih Pelzl, Anian Kurz übernimmt als Festwirt die gesamte Bewirtung des Zeltes, die Flötzinger Brauerei liefert das Bier, in der Bar kommt das Bier vom Brauhaus Hohenaschau zum Ausschank. Um das Wohl der Gäste kümmern sich die Bedienungen vom Team Resi Bartl aus Prien. Als Festmusik spielt die Aschauer Musikkapelle auf, in der Bar wechseln die Musikgruppen täglich durch. Die Schirmherrschaft über Gründungsfest und Gaufest übernimmt nach alter Hohenaschauer Tradition Ludwig Freiherr von Cramer-Klett.

Für alle Arbeiten im, am und rund ums Zelt werden noch viele Helfer gebraucht, von den Arbeiten beim Auf- und Abbau über die Versorgung mit Wasser, Kanal und Strom bis hin zu den Zimmerer- und Schreinerarbeiten. Festzeichen- und Festschriftenverkäufer, Krüglwascher, Essenausträger und Parkplatzwächter können sich für die Festwoche melden, ebenso die Kuchenspenderinnen für jeden Tag des Festes.

Für die Ausstattung des Zeltes und der Festwagen wird noch viel Grünzeug gesucht, sei es Buchs oder Daxen. Daraus sollen meterlange Girlanden entstehen, die auch alle noch von vielen fleißigen Händen gebunden werden müssen. Claus Reiter und Rudi Angermaier riefen alle dazu auf, sich für Hilfeleistungen zur Verfügung zu stellen.

Die Strecken des Kirchenzuges und des Festzuges sowie die ganztägige Sperrung der Staatsstraße S2093 durch Aschau am Festsonntag, 28. Juli, wurden mit den Behörden und der Polizei festgelegt. Der traditionelle Hohenaschauer Triumphbogen am südlichen Ortseingang wartet noch auf seine endgültige Genehmigung, „aber es schaut gut aus“, verkündete Rudi Angermaier mit Augenzwinkern.

Zeltaufbau startet
am 12. Juli

Personalintensiv werden der Auf- und Abbau des Zeltes und der Betrieb während der Festwochen. Der Zeltaufbau beginnt am Freitag, 12. Juli, nach dem Abschluss erfolgt die Ausstattung und Möblierung von Zelt, Bar, Küche und Schänke von Montag, 15., bis Mittwoch, 24. Juli.

Am Donnerstag, 25. Juli, starten die Festwochen mit dem Bieranstich durch den Schirmherrn. Sie enden am Montag, 5. August. Bereits am Dienstag, 6. August, wird das Zelt wieder abgebaut. Bis Freitag, 9. August, wollen die Griabinga alle Arbeiten abgeschlossen haben.

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