Neuer Fußboden für das Vereinsheim

von Redaktion

Gemeinde Eggstätt gewährt Trachtenverein D’Hartseer einmaligen Zuschuss

Eggstätt – Einstimmig genehmigte der Gemeinderat Eggstätt in seiner jüngsten Sitzung eine einmalige Zahlung an den Trachtenverein D’Hartseer Eggstätt. Diese hatten in einem Schreiben um einen Zuschuss zur Renovierung des Trachtenheimes gebeten.

Heim besteht
seit 30 Jahren

Im Vorfeld der Abstimmung hatte Gemeinderat Ludwig Estner (CSU), seines Zeichens auch Zweiter Vorstand beim Hartseer Trachtenverein, den Antrag verlesen. Darin wird unter anderem erwähnt, dass das Trachtenheim seit fast 30 Jahren bestehe, stark genutzt werde und von allen Besuchern bewundert werde. Nun allerdings habe der Boden „sein Lebensende erreicht.“ Deshalb bitte der Trachtenverein um einen „wohlwollenden Zuschuss“ bei den Materialkosten.

Die Renovierungs- und Sanierungsarbeiten – im Antrag waren hierzu unter anderem Schüttung, Riegelaufbau, Dämmung und neuer Holzdielenboden aufgeführt – wolle man in Eigenregie erbringen.

Bürgermeister Christoph Kraus (FBE) wies darauf hin, dass es für das Gebäude einen Nutzungsvertrag gebe. Hans Plank (CSU) anerkannte: „Uns gehört das Gebäude.“ Aber der Boden gehöre nun saniert. Er lobte den Trachtenverein: „Die mach’n a saubere Arbeit“, und zeigten viel Engagement, auch im Bereich der Jugendarbeit. Deshalb sollte der Antrag unterstützt werden. Siegfried Hundhammer, Vorsitzender des Trachtenvereins, der der Sitzung beiwohnte, bekam Rederecht eingeräumt. Auch er verwies auf die jahrelange aktive Arbeit des Trachtenvereins: „Unser Trachtenheim ist ein lebendiges Zentrum.“ Gerade deshalb brauche es eine finanzielle Unterstützung vonseiten der Gemeinde.

Markus Löw (FBE) erkundigte sich nach der Höhe des Zuschusses. Im Antrag werde keine Summe genannt. Estner erklärte, dass mit 10000 Euro mindestens allein für den Boden zu rechnen sei. Stefan Meier (FBE) regte an, neben dem Zuschuss noch eine allgemeine gültige Satzung bezüglich gemeindlicher Bezuschussung der Ortsvereine zu verfassen oder zumindest eine Nutzungsdauer im Vertrag mit dem Trachtenverein festzuschreiben. Bürgermeister Kraus erklärte, dass man in einer der nächsten Sitzungen generell über den Punkt Richtlinie gemeindliches Zuschusswesen sprechen werde.

Dem Beschlussvorschlag und damit der Zahlung eines einmaligen Zuschusses bis zu einem Maximalbetrag in Höhe von 15000 Euro zugunsten des Trachtenvereins D’Hartseer stimmten alle Gemeinderäte zu. elk

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