Brannenburg – Ein musikalisches Frühjahrserwachen bereiteten Sänger und Musikanten im Konzert „Boarisch gsunga und gspuit“ des Männergesangvereins Brannenburg-Schloß dem zahlreichen Publikum in der Wendelsteinhalle. Zum Auftakt spielten die „4 jungen Hinterberger“ den „Grandlspitz-Marsch“, bevor Vorsitzender Bernhard Kreuz Gäste und Mitwirkende begrüßte. Stimmgewaltig schloss sich der Männerchor unter der Leitung Evon rik Mack mit dem Lied „Griaß enk Gott“ an und erinnerte mit „Fangt scho’s apern o“ an den nahenden Frühling.
Frisch und munter spielte die junge Instrumentalgruppe „Pressiert ja nix-Musi“ auf. Mit der „Goasberg-Polka“ und dem Stück „Fürn Buam“ überraschten sie mit gekonnter alpenländischer Virtuosität.
Der Kinder- und Jugendchor Wendelstein unter der Leitung von Christine Seemann berührte mit unbekümmertem Vortrag und netter Choreografie, mit den Liedern „Wo die Liebe wohnt“, dem „Schäfchen zählen“ und dem Popsong „The lion sleeps tonight“ die Herzen ihres Publikums. Literarische Mundartschmankerl, gespickt mit lustigen Pointen, trug der Ehrenvorsitzende Sepp Kaffl zur Erheiterung vor. „Bei uns leb’m derfa ist des schönste G’schenk für uns oder aber auch ein frisch bachener Leberkas!“, resümierte er treffend.
Die Männer der Liedertafel Bad Feilnbach unter Leitung von Elisabeth Huber-Elatawna warteten mit harmonischem Gesang, gepaart mit feinsinnigen bayerischen Liedtexten auf: „Jetzt fangt des scheene Fruahjahr o“ und „Ja Buam seids lustig und wohlauf“. Der Männerchor Brannenburg leitete mit „Wanns Rotkröpfei schreit“ und der Feststellung „Die hohe Alm wird a scho grean“ in die Pause.
Die „4 jungen Hinterberger“ eröffneten den zweiten Teil des Konzerts mit dem schneidigen Marsch „Rittner Horn“. Taktstärke bewies der Männerchor Brannenburg mit dem Zwiefachen „Leutl müaßts lustig sein“.
Die Liedertafel Bad Feilnbach begab sich nun in waidmännische Gefilde und ließ die Lieder „Bin a lebfrischer Schütz“ und „A Gams hon i gschossen“ erklingen. Die „4 jungen Hinterberger“ spielten frisch den „Böhmischen für’n Lechner Franz“. Schließlich brachte die „Pressiert ja nix-Musi“ die eingängige Polka „Ich und der Mond“, bevor der Männergesangverein Brannenburg-Schloß mit der melodischen Weise „Schad is, dass scho zum Hoamgeh is“ ein gelungenes Frühlingskonzert beendete.