Schonstett – Ein ruhiges Jahr liegt hinter der Jagdgenossenschaft Schonstett, so Hans Petzenhauser in der Jahresversammlung im Gasthaus „Zur Post“. Die geplante Kiesaktion konnte witterungsbedingt nicht durchgeführt werden, soll aber auf alle Fälle nachgeholt werden. Momentan lässt es das Wetter jedoch noch nicht zu. Auch gab es keine Probleme mit Wildschweinen.
„Aus der Diskussion über eine Verkürzung der Schonzeit halten wir uns heraus“, so Petzenhauser. Wer seine Abschusszahlen nicht erfülle, werde sie auch dann nicht erreichen, so seine Meinung zu diesem Thema.
„Mit 49 Rehen haben unsere Jäger den geforderten Abschussplan erfüllt“, so Korbinian Wagner. Weiter wurden geschossen: 28 Krähen, 19 Füchse, sechs Graureiher, sechs Stockenten, vier Marder, vier Elstern, zwei Eichelhäher und zwei Hermeline.
Die Rücklagen der Jagdgenossenschaft wurden mit der Auszahlung des Jagdpachtschillings im letzten Jahr etwas „abgeschmolzen“ – seien aber nach wie vor ausreichend vorhanden, so der Bericht des Kassenwartes Rupert Stübl. Kassenprüfer Erich Böck bestätigte die ordnungsgemäße Führung der Kasse, die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.
Auf die Nachfrage zu Biberschäden erklärten Petzenhauser und Anton Heitmayer, dass diese tendenziell rückläufig seien. Zu berücksichtigen sei dabei, dass man auf Neuanpflanzungen am Wasser verzichte – diese seien unnütze Geldausgaben.
Aus der Jägerschaft erinnerte Raymund Haupts außerdem die Landwirte daran, rechtzeitig vor der ersten Mahd die von der Genossenschaft angeschafften Vergrämungsstäbe aufzustellen. Das sei in der Hinsicht notwendig, um Kitze von den Wiesen fernzuhalten. Weiter stellte er Norbert Ruth als neuen Jäger vor.
Mit nun vier Jägern tue man sich leichter, den Abschussplan einzuhalten. Abschließend informierte Petzenhauser die Jagdgenossen, dass ein neues Verbissgutachten erstellt werde. Der genaue Termin stehe jedoch noch nicht fest. voggenauer