Brannenburg – Die Kanalsanierungen im Gemeindegebiet gehen weiter. In der jüngsten Gemeinderatssitzung äußerten die Ratsmitglieder ihr Einverständnis mit dem vorgestellten Konzept, das für den Bereich Leibl-, Weidacher-, Ganghofer- und Hofmillerstraße erarbeitet wurde. Dipl.-Ing. Carsten Mikosch vom beauftragten Ingenieurbüro ISAS berichtete über die Zustandsbewertung der untersuchten Kanäle sowie das erarbeitete Sanierungskonzept. Das aus den 60er- Jahren stammende Kanalnetz zeige einen altersentsprechenden Zustand mit punktuellen Schäden, darunter Risse und Wurzeleinwüchse. Das Sanierungskonzept beinhalte eine Abdichtung der Hauptkanäle durch Schlauchliner. Dieses Verfahren wurde bereits vor einigen Jahren im Ortsteil Milbing angewandt. Die Kosten bezifferte Mikosch mit 663900 Euro zuzüglich Baunebenkosten. Nach der Planung im Frühjahr könnten die Sanierungsarbeiten im Herbst beginnen und bis zum Sommer 2025 abgeschlossen werden. Für den Haushalt sei diese Ausgabe leistbar, erklärte Bürgermeister Matthias Jokisch und unterstrich die Wichtigkeit, notwendige Sanierungsarbeiten nicht zu verzögern. Alle paar Jahre müsse die Kommune auf Grundlage des Generalentwässerungsplans einen Gemeindebereich auswählen und die dortigen Schäden im Kanalsystem beheben.
Der Bereich Thomastraße sollte gesondert betrachtet werden und lasse sich nicht in die anstehende Sanierung miteinbeziehen, hieß es vonseiten der Verwaltung auf eine diesbezügliche Nachfrage aus dem Gemeinderat. mc