„Unheimliche Freude“ über Barrierefreiheit am Kieferbach

von Redaktion

Rampe in Kiefersfelden offiziell freigegeben – Gemeinde investiert 340000 Euro

Kiefersfelden – Mit der Freigabe der Rampe zum Kieferbach schloss Bürgermeister Hajo Gruber nun den Kreis eines barrierefreien Zugangs zum Kieferbach und zur „Damville-Promenade“.

Mit dabei war auch die Behindertenbeauftragte der Gemeinde, Claudia Huber, die mit als Erste auf der Rampe hinunter in Richtung Kieferbach fuhr und sich dann sehr positiv äußerte: „Das fühlt sich super an. Ich freue mich unheimlich, dass jetzt auch Menschen mit Handicap oder Mütter mit Kinderwagen, Senioren und andere von dieser Seite aus sorgen- und barrierefrei an den Kieferbach gehen können. Es ist wirklich eine inklusive Rampe, die jetzt endlich freigegeben wurde“.

Bürgermeister Hajo Gruber (UW) stieß ins gleiche Horn und bedankte sich neben den Planern und Mitarbeitern des ausführenden Bauunternehmens auch bei den Grundstücksnachbarn, „die es ermöglicht haben, von deren Grundstück aus die Arbeiten durchzuführen. Das hat uns viel Zeit erspart“. Dann setzte sich die kleine Delegation, ergänzt durch den Planer der Rampe, Landschaftsarchitekt Robert Haidacher, Zacharias Kleber, Abteilungsleiter Brückenbau beim Staatlichen Bauamt Rosenheim und Kiefersfeldens Bauamtsleiter Andreas Horn, von der Brücke der Staatsstraße 2089 in Richtung Kieferbach in Bewegung. Der leicht abschüssige Weg, gesichert mit hochpolierten Edelstahl-Handläufern, führt genau an das linke Ufer des Kieferbachs, das man nun weiter bis zur Fußgängerbrücke und darüber bis zur Damville-Promenade gehen kann. Von dort aus geht es zurück am rechten Ufer oder direkt in den innerörtlichen Bereich mit dem nahen Rathaus oder dem Freizeitbad Innsola.

„Die Bauzeit für diese Rampe betrug rund sieben Monate, inklusive einer Winterpause“, ergänzte Robert Haidacher. Dabei wurde die bestehende Stützwand an der Staatsstraße saniert, eine Betoninstandsetzung des Gehwegs durchgeführt und das sichernde Geländer angebracht, „was ein nicht unerheblicher Kostenfaktor war“, wie der verantwortliche Planer hervorhob.

Insgesamt schlug die Baumaßnahme mit rund 340000 Euro zu Buche, wobei vom Rosenheimer Straßenbauamt 110000 Euro übernommen werden, so- dass der gemeindliche Anteil bei 230000 Euro liegt. „Davon können aber nochmals rund 50 Prozent an Fördermitteln des Freistaats abgezogen werden, sodass wir nur mit etwa 115000 Euro dabei sind“, so abschließend Bauamtsleiter Andreas Horn. hko

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