Bald weniger graue Flecken in Riedering

von Redaktion

Ausbau des Glasfasernetzes in der Gemeinde schreitet voran – Auch Versorgung für die Außenbereiche

Riedering – Die Gemeinde ist auf dem Weg zu einem flächendeckenden Glasfaserausbau einen kleinen Schritt weiter. Der Gemeinderat hatte sich schon vor geraumer Zeit für die Teilnahme an dem Förderprogramm, das sich vor allem an die dünn besiedelten Außenbereiche richtet, ausgesprochen. Das Ingenieurbüro Ledermann aus Freising wurde mit dem dafür notwendigen Markterkundungsverfahren beauftragt, über das Freisinger Unternehmen lief auch die Antragstellung.

Beim offiziellen Spatenstich erklärte Martin Prametsberger, Kommunalberater Glasfaser der Telekom, dass sich das Ausbau-Projekt auf insgesamt 2,6 Millionen Euro beläuft. Dr. Lyn Lampmann vom Büro Ledermann ergänzte, dass 50 Prozent davon der Bund trage und 40 Prozent das Land Bayern.

Bis zu 177 Adressen können nunmehr an das Glasfasernetz im Außenbereich der Gemeinde angeschlossen werden. Unter telekom.de/glasfaser gebe es alle Informationen. Prametsberger sagte weiter, dass die Telekom als Generalunternehmer agiere.

Für den Glasfaseranschluss brauche es einen Auftrag des Gebäudeeigentümers, bei der Wahl des Telefon- oder Internet-Anbieters sei jeder Eigentümer nach wie vor frei. Bezüglich der Nutzung des Glasfasernetzes bestehen seitens der Telekom zurzeit Kooperationen mit den Anbietern 1&1, Vodafone und O2/Telefónica.

Arbeiten mit dem
Kabelpflug

Für den Ausbau des Glasfasernetzes hat die Telekom die Firma Nibler GmbH Fernleitungsbau aus München mit ins Boot genommen. Bauleiter Stefan Wetzl ging auf den Ausbau an sich ein: Überall dort, wo es sich anbiete, werde mit dem Kabelpflug gearbeitet. Das gesamte Material für den Ausbau lagert hinter der Mehrzweckhalle, auch der Kabelpflug ist dort zu bewundern. Das Gerät dient der Verlegung von Leitungen.

Vorteil des grabenlosen Leitungsbaus sei, dass man zum Einpflügen keinen Graben ausheben muss und dass auch das Wiederverfüllen entfällt. Mit einem Kabelpflug können zudem mehrere Kabel oder Rohre gleichzeitig eingezogen werden. „Von der Zukunftstechnologie für alle werden alle enorm profitieren“, bilanzierte Dritter Bürgermeister Dominikus Summerer. Die Ausbaumaßnahmen sollen voraussichtlich noch dieses Jahr abgeschlossen werden. elk

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