Eggstätt – Mit einem einstimmigen Ja beschloss der Gemeinderat Eggstätt, beim Zentrum für Schulberatung Ost mit Sitz in Stephanskirchen mitzumachen. Konkret geht es um eine Schullaufbahn- und pädagogisch-psychologische Beratung an der Otfried-Preußler-Schule in Stephanskirchen, hatte vorab Bürgermeister Christoph Kraus (FBE) informiert. Das Zentrum ist für die Schulberatung an den Grund- und Mittelschulen der „Region Ost“ im Landkreis Rosenheim zuständig. Diese Region umfasst die Grundschulen in Aschau, Bernau, Breitbrunn, Eggstätt, Halfing, Höslwang-Hemhof, Prutting, Riedering, Rimsting, Söchtenau, Söllhuben, Schloßberg und Vogtareuth sowie die Grund- und Mittelschulen Bad Endorf, Prien und Stephanskirchen. Kraus führte weiter aus, dass ein solches Zentrum für alle umliegenden Schulen nur von Vorteil sei. Das Fördermaterial und Fachliteratur sei beispielsweise teilbar. Der Beitrag von je zwei Euro je Schüler und Schuljahr sei relativ gering.
Jacob Illi (Grüne) hakte bei den Schülerzahlen nach. Die Grundschule Eggstätt besuchen derzeit rund 90 Schüler, antwortete Kraus. Auf Nachfragen von Kajetan Huber (FBE) erklärte Geschäftsleiter Johannes Halser, dass der Beitrag ab 1. Oktober je Schuljahr fällig werde. Da keine weiteren Nachfrage kamen, ließ Bürgermeister Kraus über die gemeindliche Mitfinanzierung des Zentrums für Schulberatung Ost abstimmen.
Die Gemeinderäte votierten ohne Gegenstimme für eine Mitfinanzierung. elk