Rott – Es ist wieder so weit: Die Setzzeit naht, und damit auch die Zeit, in der zahlreiche Rehkitze in den Wiesen versteckt darauf vertrauen, dass sie dort in Sicherheit sind. Doch genau dieser Schutzinstinkt wird jedes Jahr zur Gefahr für die Tiere, wenn die Mahd beginnt. Dank der engagierten Arbeit des Vereins Rotter Kitzretter konnten im vergangenen Jahr viele Kitze gerettet werden – doch das Team braucht dringend Verstärkung, wie der Verein nun in einer Presseerklärung mitteilt.
Schulungen und
Trainingsangebote
„Jede helfende Hand zählt“, erklärt Josef Müller, Vorsitzender des Vereins. „Ob als Kitzretter, Berger, Spotter oder Drohnenpilot – wir suchen motivierte Menschen, die gemeinsam mit uns die Tierwelt schützen möchten.“ Müller kann beruhigen: „Keine Sorge: Vorkenntnisse sind nicht notwendig“, betont er. Der Verein bietet umfassende Schulungen und Trainings an, damit jede Aufgabe sicher und effektiv ausgeführt werden kann, lautet die Pressemitteilung weiter.
In den frühen Morgenstunden starten die Einsätze, so Müller. Mithilfe moderner Drohnentechnologie und Wärmebildkameras werden die Kitze geortet, bevor die Mähmaschinen anrücken. Während die Drohnenpiloten die Suche aus der Luft steuern, markieren Spotter am Boden die Positionen, und Berger kümmern sich liebevoll um die kleinen Rehe, bis die Gefahr vorüber ist. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, ein Kitz vor dem Mähtod zu bewahren“, berichtet einer der Helfer. Doch damit diese Arbeit auch in Zukunft möglich ist, braucht der Verein dringend mehr ehrenamtliche Unterstützer.
Vielfältige
Aufgaben
„Ganz gleich, ob Interessierte morgens Zeit haben, eine Drohne fliegen lassen möchten oder einfach nur mit anpacken wollen: Die Rotter Kitzretter bieten für jeden eine passende Aufgabe“, betont der Vereinsvorsitzende in der Pressemitteilung. Interessierte können sich per E-Mail an info@rotter-kitzretter.de oder telefonisch unter 0176/82013076 melden. Mehr Informationen unter www.rotter-kitzretter.de.