Spendensammlung für Fresko-Sanierung

von Redaktion

Veteranen- und Kriegerverein kann Restaurierung nicht alleine stemmen

Neubeuern – Um die gepflegten Fassaden am Marktplatz, der „guten Stube Neubeuerns“, als Ensemble zu erhalten, machen sich sowohl der Veteranen- und Kriegerverein als auch die Marktgemeinde schon seit vielen Jahren Gedanken. Denn das Kriegerdenkmal und das darüber liegende Fresko mit dem Marienbild an der Fassade der ehemaligen Wallfahrtskirche Mariä unbefleckte Empfängnis müssen saniert werden.

Denkmal wurde
1922 eingeweiht

Das Fresko aus dem Jahr 1922 stammt von dem fränkischen Maler Oskar Martin-Amorbach (1897 bis 1987). Am 5. Juni 1922 wurde das Kriegerdenkmal des Veteranen- und Kriegervereins Neu- und Altenbeuern feierlich eingeweiht.

Kirchenmaler Michael Pertl aus Neubeuern hat sich angeboten, die aufwendige Restaurierung des Freskos fachgerecht durchzuführen. Seine Kostenschätzung liegt bei einem Betrag von 50000 Euro. Die Restaurierung könnte nach seiner Planung im Mai/Juni 2025 erfolgen. Das Kunstreferat des Erzbistums München und Freising hat eine Kostenübernahme in Höhe von zehn Prozent zugesagt.

Da der Veteranen- und Kriegerverein nur über sehr beschränkte finanzielle Mittel verfügt, wird er diese vorwiegend für die Erneuerung der Schriften an den Gedenktafeln einsetzen, aber darüber hinaus auch die Sanierung des Freskos unterstützen.

Nach einer Erörterung bei einer Versammlung der Vereinsvorstände haben sich der Vorsitzende des Veteranenvereins, Erich Rasinger, Bürgermeister Christoph Schneider (Unabhängige Neubeurer) und die Gemeinderätin Christina zur Hörst (Freie Wähler) entschlossen, die Bürgerschaft zu Spenden für die Restaurierung aufzurufen. Der Veteranen- und Kriegerverein hat dafür auch ein Spendenkonto eingerichtet.

Für Rückfragen stehen Bürgermeister Christoph Schneider und Veteranenvorsitzender Erich Rasinger, Telefonnummer 0157/ 54061467, zur Verfügung. eri

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