Mit historischen Waffen am Schießstand in Unterwössen

von Redaktion

„Reichenhaller Jager“ und Gebirgsschützen lassen Verbundenheit mit einem gemeinsamen Schießen aufleben

Bad Reichenhall/Aschau – Die Dritte Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 wurde von der Gebirgsschützenkompanie Aschau zu einem gemeinsamen Schießen eingeladen. Gebirgsjäger und Gebirgsschützen haben sich im Schießwettkampf mit historischen Waffen gemessen. Das gemeinsame Treffen ist Ausdruck der Verbundenheit der Dritten Kompanie und ihrer Patengemeinde, samt Gebirgsschützenkompanie. Nachdem deren jeweilige Vertreter im vergangenen Sommer zu einem Gästeschießen auf die Schießanlage der Gebirgsjäger und einem Besuch der Hochstaufen-Kaserne vom Kompaniechef der Dritten Kompanie, Major Marcel Z., eingeladen wurden, hießen nun die Gebirgsschützen die Soldaten auf dem Schießstand in Unterwössen zum Gegenbesuch willkommen.

Die königlich bayerische Gebirgsschützenkompanie Aschau, unter der Führung des Vorsitzenden Hubert Stein sowie des stellvertretenden Landeshauptmanns des Bundes der bayerischen Gebirgsschützenkompanien, Hans Rucker, empfing ihre Gäste traditionell in Tracht.

Alle Teilnehmer konnten die historischen Infanteriewaffen hautnah erleben und sich zugleich in ihrer Schießleistung untereinander messen. So wurde mit Karabiner-Gewehr und Vorderlader auf die 10er-Ringscheiben geschossen. Zu den weiteren Gästen zählten Bürgermeister Simon Frank und der Zweite Bürgermeister Michael Andrelang der Patengemeinde Aschau sowie weitere Gemeinderatsmitglieder.

Die Dritte Kompanie war mit einer zwölfköpfigen Abordnung vertreten. Als Ausdruck der Verbundenheit und zum Dank für die gelungene Veranstaltung überreichte Major Z. Hubert Stein das Kompaniewappen der Dritten Kompanie.

Zum Abschluss ließen alle Beteiligten die Veranstaltung mit einer Siegerehrung und einem Abendessen mit Schweinshaxen im Gasthof Kampenwand ausklingen.

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