Eggstätt investiert 28000 Euro in sicheres Baden

von Redaktion

Zwei Stege am Hartsee werden noch vor Beginn der Vogelbrutzeit erneuert

Eggstätt – Ein Dringlichkeitsantrag stand auf der Tagesordnung des Eggstätter Gemeinderates. Dabei ging es um die Sanierung der Stege Nummer vier und fünf am Hartsee. Schon in einer früheren Sitzung wurde festgehalten, dass die beiden Stege spätestens nach der diesjährigen Badesaison saniert werden sollen. Die Pfähle und Pfosten müssen ausgetauscht werden. Derzeit werden ähnliche Arbeiten an der Landratsamthütte am Hartsee durch die Firma Stocker aus Prien ausgeführt. Die Zimmerei hatte schon vor einigen Jahren die gemeindlichen Stege erneuert und war in Vorgesprächen als möglicher Partner für die anstehenden Arbeiten genannt worden. Auch die Uferbefestigung vom letzten Jahr wurde durch die Firma bewerkstelligt. Bauamtsleiterin Regina Maier hatte deshalb einen Dringlichkeitsantrag vorbereitet. Der Zimmereibetrieb soll direkt im Anschluss an die Baumaßnahmen an der Landratsamthütte mit den gemeindlichen Stegen weitermachen. Mit der Zusammenlegung der Arbeiten von Gemeinde und Landkreis könnten Kosten eingespart werden, so Maier. Dies sei angesichts der Haushaltslage „mehr als zuträglich“.

So lassen sich
Kosten sparen

Die Kosten für die Sanierung der beiden Stege sind auf 28000 Euro beziffert. Obwohl man sich noch in der „haushaltsfreien Zeit“ befände, müssten die Maßnahmen aufgrund der Verkehrssicherungspflicht umgesetzt werden. Die wasserrechtliche und die naturschutzfachliche Genehmigung liegt vor. Der Abschluss der Arbeiten müsse bis 28. Februar erfolgen, da ab März die Vogelbrutzeit beginnt, daher auch die Dringlichkeit. Die Gemeinderäte begrüßten den Vorschlag und stimmten dem Dringlichkeitsantrag geschlossen zu. Damit steht einem unbeschwerten Badevergnügen zum Start in die Saison nichts entgegen. elk

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