Au – In Au grassiert immer noch das Bettlhouzatvirus. Infiziert vom Fieber haben sich inzwischen die jüngsten Mitglieder im malerischen Ort, wie am 5. Kinderfaschingszug am vergangenen Samstag deutlich wurde. Binnen weniger Tage nach dem Großereignis am Auer Schwimmbad stellten sich „Agenta Rauschnix Hatschifix“ und „Sepp Raunix Ausrichterix“ sowie „Martina Kniebiesler“ und „Tobi Riegelschwanz“ der Öffentlichkeit vor.
Wie ihre legendären Vorbilder eine Woche zuvor, wurden die „edlen“ Hochzeitspaare von einem mächtigen Gefolge, bestehend aus über 20 nicht motorisierten und einhundert Prozent nachhaltigen Gespannen und Fußgruppen begleitet. So bildeten Brautwagen, eine überdimensionale Hochzeitstorte, gebändigte Rehe vom Jagdverein, Rettungsdienste und ein „Immergrünes Auer Verlies“ und jede Menge origineller Maschkerer einen bunten Gaudiwurm. Dieser zog sich entlang der Aubachstraße und Kreuthweg in Richtung Sportheim vom ASV Au als Treffpunkt zum unbeschwerten Feiern des diesjährigen Faschings mit Polonaise, Tanz und Heiterkeit. Höhepunkt war der Auftritt der Kinder- und Jugendgarde der „D‘Oberlandler“ Bad Aibling mit dem Kinderprinzenpaar, Prinz Andreas VI. und Prinzessin Veronika II.
Zufrieden mit dem reibungslosen und unfallfreien Verlauf waren Rosmarie Rauscher und ihr narrisches Team vom Trachtenverein GTEV „Immergrün“ Au, die diese Veranstaltung organisiert hatten. Eine beispielhaft eingespielte Mannschaft aus Erwachsenen und jugendlichen Betreuern und Helfern bemühte sich um Sicherungs- und Absperrdienste entlang der Zugstrecke, auf der am Schluss keine Kehrmaschine benötigt wurde.
Auch in Sachen leibliches Wohl am Sportheim mit Pizza, Leberkässemmeln und traditionsgemäßen Faschingskrapfen hatten Mitglieder vom Trachtenverein bestens vorgesorgt. Peter Strim