Wildenwart – Überaus groß war die Trauergemeinde, die sich in der Kirche von Wildenwart für die nach langjähriger Pflege daheim im Alter von 87 Jahren verstorbene Rosmarie Anner aus Wildenwart zum Auferstehungsgottesdienst eingefunden hatte.
Gerade für ihre Pfarrgemeinde Christkönig, so Pfarrer Gottfried Grengel bei seiner Traueransprache, war die Verstorbene überaus verdienstvoll.
Wie Pfarrer Grengel weiter ausführte, wurde Rosmarie Anner 1982 in den Pfarrgemeinderat gewählt. Bis zu ihrer Verabschiedung im Jahr 2006 war sie 20 Jahre lang eine fürsorgliche Vorsitzende des kirchlichen Gremiums. In ihre Amtszeit fielen unter anderem der Bau und die Finanzierung des neuen Pfarrheims – trotz vieler damaliger Hindernisse. Für das Pfarrheim pflegte sie die Außenanlagen und kümmerte sich um die Veranstaltungen. Oft war sie im Einsatz mit Fahrdiensten für die Ruhestandspfarrer. Als Lektorin in der Kirche war sie ebenso aktiv und zudem erfreute sie bei der Herausgabe eines Kochbuchs mit Wildenwarter Rezepten.
Langjährig verbunden war Rosmarie Anner auch mit den beiden Trachtenvereinen „Daxenwinkler“ Atzing und „Die lustigen Wildenwarter“. Die beiden Vorsitzenden der Vereine, Konrad Huber und Florian Stoib, erinnerten bei ihren Nachrufen am offenen Grab daran, das die Brauchtumspflege und das gesellige Beisammensein für Rosmarie Anner ein stetes Anliegen waren. Langjährig und freundschaftlich verbunden war die Verstorbene auch mit der Feuerwehr Wildenwart als passives Mitglied, ebenso mit dem Schützenverein „Die Elfer“ sowie mit der Katholischen Frauengemeinschaft Wildenwart. All die genannten Vereine waren mit ihren Fahnenabordnungen in der Kirche und auf dem Friedhof vertreten. Die musikalische Gestaltung des Trauergottesdienstes übernahmen der Wildenwarter Kirchenchor sowie Organist Rainer Schütz.hö