Frischer Wind bei „Edelweiß Concordia“

von Redaktion

Neustart für Kiefersfeldener Radfahrverein gelungen – Frischer Wind mit neuer Führung und attraktiven Touren

Kiefersfelden – Ein Verein erfindet sich neu, das scheint zumindest beim Radfahrverein „Edelweiß Concordia“ zu klappen. Zeichnete sich Ende des Jahres 2021 noch ab, dass er in seinen letzten Vereinszügen lag, krempelten einige engagierte Mitglieder die Ärmel hoch und mit neuer Führungsmannschaft schworen sich die Verantwortlichen auf ein „Weitermachen“ ein.

Vorsitzende Silvia Funk reflektierte im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Zur Post“ nur kurz das zurückliegende Vereinsjahr, in dem der Wettergott „unsere Ausflugs- und Tourenpläne mächtig durcheinandergewirbelt hat. Trotzdem haben wir es geschafft, einige Radausflüge durchzuführen, was immer wieder Spaß gemacht hat“. Das rege Vereinsjahr rundeten verschiedenste Veranstaltungen oder Termine sowie der monatliche, stets sehr gut besuchte Stammtisch, ab.

Der Zweite Vorsitzende Peter Döring ging auf die personelle Struktur des Vereins ein und unterteilte ihn in drei Gruppen. Da sind zunächst einmal die „Einsatz-Radler“, die bei den Fahrten dabei sind und die sportliche Herausforderung suchen. Bei den „Gesellschafts-Radlern“ stehen kommunikative, kreative und kulinarische Aktivitäten ganz vorne an und die „Beteiligungs-Radler“ vertreten den Verein mit Vereinsfahne bei Umzügen, Vereinstagen und kirchlichen Terminen, wobei nicht wenige Mitglieder in allen drei Gruppen aktiv sind. Döring, der bei den Ausflugsfahrten immer in erster Reihe radelt, lobte die „Akribie und den Fachverstand“, mit dem die Touren ausgearbeitet wurden, „da ist immer für jeden was dabei“. So waren die Concordianer im vergangenen Jahr neun Mal, von April bis Oktober, unterwegs, umrundeten dabei unter anderem den Walchsee, besuchten die Moosmühle über Großholzhausen, Brannenburg oder Maria Stein, immer mit viel Sonnenschein und besten Einkehrmöglichkeiten, „denn Radlfahren macht hungrig und durstig“, stellte Peter Döring klar.

Gewissenhaft und korrekt bewertet wurde die Arbeit von Kassier Hans Angerer, und so war die Entlastung des Gesamtvorstands nur noch Routine. In seinen Grußworten lobte Bürgermeister Hajo Gruber (UW) die Außendarstellung des Vereins und seiner aktuell 138 Mitglieder und freute sich „sehr, bei Euch dabei sein zu dürfen. Mit Idealismus, Engagement und Freude hat der jetzige Vorstand dem Verein wieder neues Leben eingehaucht und ihn aus dem Tal geführt, es ist einfach wieder Leben bei Euch“.

Um die Tourenplanung in Zukunft noch besser mit den Mitgliedern zu kommunizieren und vor allem mögliche Wetterkapriolen zu berücksichtigen, ist künftig die kurzfristige Bekanntgabe über die sozialen Medien fest eingeplant. „Das bedeutet mehr Planungssicherheit und vielleicht auch noch erhöhte Teilnehmerzahl bei unseren Radltouren“, so die Vorsitzende Silvia Funk abschließend. hko

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