Amerang – Das EFA Museum für Deutsche Automobilgeschichte, seit 2019 bekannt als „EFA Mobile Zeiten“, öffnet nach der Winterpause wieder seine Tore und lädt Besucher zu einer spannenden neuen Saison ein. Seit nunmehr 35 Jahren ist das Museum ein fester Bestandteil von Amerang und zieht Gäste aus der ganzen Welt an. Der neue Geschäftsführer, der sein Amt im Januar 2025 antrat, freut sich gemeinsam mit dem gesamten Team auf zahlreiche Besucher.
Leidenschaft bereits
in jungen Jahren
Ein besonderer Höhepunkt der Saisoneröffnung ist die Sonderausstellung des renommierten Industriedesigners Georg Gedl. Im Rahmen der Eröffnung wurde Gedl mit einem Blumenstrauß geehrt, überreicht vom neuen Geschäftsführer Anselm Bilgri und Museumsleiter Philipp Kennewell.
Georg Gedl, geboren am 16. April 1945 in Kikinda (Serbien), entwickelte schon in jungen Jahren eine Leidenschaft für Automobile und deren Formen. Seine kreative Begabung führte ihn über Stationen bei Audi und BMW zu einer beeindruckenden Karriere als Industriedesigner. Höhepunkte seiner Laufbahn waren Stationen bei Audi und BMW: Ab 1970 sammelte Gedl wertvolle Erfahrungen bei namhaften Automobilherstellern. Ebenfalls tätig war Gedl für IMV und TAM: In den 1970er- und 1980er- Jahren prägte er als Caravan-Designer und bei der Entwicklung eines Touristenbusses die Branche. Weiter war Gedl auch außerhalb des unmittelbaren Designs tätig: Als Dozent an der Akademie der bildenden Künste gab er sein Wissen weiter und war als Fachjournalist tätig. Seit 1987 realisierte er zahlreiche Projekte als selbstständiger Industriedesigner und arbeitete ab 1994 eng mit Adria Mobil zusammen. Seine Entwürfe reichten von Automobilen und Nutzfahrzeugen bis hin zu Caravans und Wohnmobilen. Besonders hervorzuheben ist seine Arbeit an dem integrierten Reisemobil Vision, das 2005 auf der Caravan-Messe in Düsseldorf Beachtung fand. Die Ausstellung im EFA Museum Amerang bietet einen Einblick in das Lebenswerk dieses außergewöhnlichen Designers.
Reise durch
die Geschichte
EFA Mobile Zeiten bietet eine Zeitreise durch die deutsche Automobilgeschichte. Gegründet wurde das Museum 1990 von Ernst Freiberger senior, einem gebürtigen Ameranger, der mit seiner Leidenschaft für Oldtimer einen Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt schuf. Die Ausstellung umfasst rund 70 deutsche Automobile, von den Anfängen des Automobils bis in die Gegenwart. „EFA Mobile Zeiten“ bietet nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Automobils, sondern auch in die jeweilige Zeitepoche, in der die Fahrzeuge ihre Blütezeit hatten.