Pittenhart im Bulldog-Fieber

von Redaktion

Röhrendes Jubiläum – 140 Teilnehmer kämpfen um den „Full Pull“

Pittenhart – Sonnenaufgang, weiß-blauer Himmel, aber kalt startete der Tag des 20. Trecker Treck. Für die Teilnehmer und Fans eine Herausforderung, aber kein Hindernis, als sich um 8 Uhr morgens die Bulldogs vor der Waage aufreihten und hinterher auf der Wiese zwischen Tankstelle und Schulhaus auf ihren Start warteten. Für die neun Gewichtsklassen hatten sich über 140 Teilnehmer angemeldet oder auf die Wartelisten setzen lassen. Wie Vroni und Sepp Huber, die die Anmeldungen entgegennahmen, berichteten, war nach der Bekanntgabe des Termins die Teilnehmerliste schnell voll.

Bevor es um 10 Uhr mit dem Wettkampf der „Kleinen“ bis 2000 Kilo losging, konnten sich die Teilnehmer beim Frühschoppen an und in der Mehrzweckhalle noch ausgiebig stärken. Für eine deftige Brotzeit sorgten die Bäuerinnen.

Mit dem Bremswagen am Start

Die Pittenharter waren mit ihrem selbst gebauten Bremswagen am Start. Für das Bremswagenteam aus Sersheim war es eine Selbstverständlichkeit, beim 20. Jubiläum ihrer Pittenharter Freunde mit von der Partie zu sein.

Mit einem Tieflader, einigen Traktoren und dem Bremswagen hatten sie sich wieder auf den Weg gemacht und die 450 Kilometer lange Anreise in Kauf genommen, um mitzufeiern und bei der Veranstaltung zu unterstützen.

Das Ziel aller Fahrer ist es, den „Full Pull“ zu erreichen, das heißt, die 100-Meter-Marke in der geringsten Zeit innerhalb der Bewertungsklasse zu überfahren. Um allen Teilnehmer die gleichen Chancen zu bieten, wird nach jedem Rennen die Strecke wieder hergerichtet. Neben dem fahrerischen Geschick der Teilnehmer ist auch eine gute Balance des Gewichtes und eine Portion Glück erforderlich, um sich nicht in einem Bodenloch festzufahren.

Die Veranstaltung lockte auch dieses Jahr viele Besucher an. Weit über die Landkreis- und Staatsgrenze hinaus kamen die Zuschauer, vom Baby im Kinderwagen bis hin zu den Großeltern war alles vertreten. Begeisterung und gute Laune war auf den beidseits der Strecke aufgebauten Strohballen-Tribünen zu spüren. Mit bekannten Schlagern aus den Lautsprechern und flotten Sprüchen moderierten Alex Schöberl und Christoph Stöcklhuber das Spektakel.

Neue Pokale für Hans Wichtlhuber

Als es dann richtig röhrte und rauchte, wurde es noch spannender, und von den Ansagern war dann ganz trocken zu hören: „Der Wahnsinn hat auch dieses Jahr wieder einen Namen – Wichtlhuber Palling“. In den Klassen eins bis vier stand der allseits bekannte Pallinger dreimal auf dem Stockerl und somit wird seine große Ansammlung der Pokale wieder um drei erweitert. Hungernd und durstend musste keiner die Stunden an der Piste verbringen. In den aufgestellten Brotzeithäusln wurde gegrillt und Getränke wurden ausgeschenkt. Für süße Gelüste stand im Eingangsbereich der Mehrzweckhalle ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbuffet bereit. Die eingedeckte Galerie in der Mehrzweckhalle bot gerade bei den frischen Temperaturen einen angenehmen Aufenthalt und zugleich den besten Überblick auf die Ereignisse auf der Strecke und das geschäftige Treiben auf den Tribünen und vor den Imbissbuden.

Pokalgewinner in den neun Klassen

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