ASV plant Neubau

von Redaktion

Bei Jahresversammlung sind Erfolge und das Sportheim wichtige Themen

Eggstätt – Sportliche Erfolge, Berichte aus den Abteilungen und der Stand beim Neubau: Die Tagesordnung der diesjährigen Versammlung des ASV Eggstätt beim Unterwirt in Eggstätt war wieder recht umfangreich. Hauptthema der gut besuchten Versammlung war der Neubau des ASV Sportheims. Zuerst gedachten die Teilnehmer aber Wolfgang Kofen. Der ehemalige deutsche Meister im Bogenschießen mit 20-jähriger Trainer-Erfahrung hatte vor gut drei Jahren die Abteilung Bogenschießen ins Leben gerufen und zahlreiche Mitglieder trainiert, bis er nach kurzer, schwerer Krankheit im März dieses Jahres starb.

1000 Mitglieder
im Verein

Vorsitzender Günther Hekele gab dann einen kurzen Rückblick. Der ASV, 77 Jahre jung, zählt mittlerweile 1000 Mitglieder (knapp 50 mehr als im Vorjahr, darunter 290 Kinder und Jugendliche). Im vergangenen Jahr durfte der ASV wieder zahlreiche Veranstaltungen der anderen Ortsvereine begleiten, organisierte eigene Veranstaltungen („beim Kinderfasching zählten wir 357 Eintritte“) und fuhr natürlich auch zahlreiche sportliche Erfolge ein. Hekele gab eine Vorschau auf das Jahr 2025 und warb um zahlreiche Teilnahme. Sei es das Waldfest am Sonntag, 13. Juli, oder das Spiel- und Sportfest am Samstag, 13. September, oder die Teilnahme bei 50 Jahre Hartseerundweg am Mittwoch, 14. Mai, das 25-jährige Jubiläum der Crazy Seahorses am Samstag, 17. Mai, und die 1100-Jahr-Feier Ende Juli: Der ASV wolle und solle Präsenz zeigen. Sportlich könne man sich sowieso sehen lassen, befand Hekele. Insbesondere drei Abteilungen hätten sich dabei hervorgetan. Die Geschwister Rosalie (10), Johanna (14) und Leo (16) Lex überzeugten im Tischtennis, unter anderem mit bayerischen Meisterschaften (Johanna U15 und Rosalie U11), Bronze im Doppel (Johanna) und jeweiliger Meisterschaft der Bezirksoberliga. Marianne Reiprich, Andrea Noth, Katrin Weicheneder, Irmi Pelzl und Erika Wolf schafften den Aufstieg in die Bundesliga beim Eisstockschießen. Und die Damenmannschaft im Volleyball wird künftig in der Bezirksklasse mitmischen. Hekele und die jeweiligen Trainer ehrten unter lautem Applaus die Sportler mit einem Präsent und Urkunde.

Anschließend ging Hekele auf den Stand der Dinge beim Neubau des Vereinsheims ein. Geplant ist, dass im Erdgeschoss alle Funktionsräume unterkommen, während im Obergeschoss ein Gymnastikraum für andere Abteilungen und auch für andere Ortsvereine entstehen soll. Hekele betonte, dass die Gemeinde hinter den Plänen stehe: „Aber der Gemeinderat hat uns mit auf den Weg gegeben: Die anfallenden Kosten sollen wir so gering wie möglich halten.“ Auch wenn Hekele keine Zahlen nannte, warb er um viel Eigenleistung. Im gleichen Atemzug bedankte er sich auch für das bisherige Engagement: Im November vergangenen Jahres wurde die Wohnung im ersten Stock übergangsweise zu Umkleiden und Duschen umgestaltet und umgebaut. „Mit dem Neubau soll es so schnell wie möglich losgehen“, sagte Hekele.

„Umsichtiges
Handeln“

Zum Ende der Veranstaltung richtete Bürgermeister Christoph Kraus ein Grußwort an die ASVler. Das Sportheim sei keine Pflichtaufgabe und die Haushaltslage der Gemeinde schwierig. Der Neubau stelle eine Herausforderung für Gemeinde und Verein dar. Er bitte deswegen um „umsichtiges Handeln“. Kraus bedankte sich bei Eltern und sonstigen Unterstützern für den Rückhalt der Sportler sowie für das ehrenamtliche Engagement aller Verantwortlichen und das Engagement für den Ort.

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