Raubling – Nachdem im Herbst vergangenen Jahres bereits die Kostenschätzungen für den Ersatzneubau der Michael-Ende-Schule (MES) vorgestellt wurden, sind nun in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Summen nach der Kostenberechnung von der Planungsgruppe Strasser vorgestellt worden. Das Erfreulichste vorweg: Gegenüber der Kostenschätzung fällt die Kostenberechnung unter dem Strich sogar etwas niedriger aus.
Baumaßnahme ist
kein Pappenstiel
„Im November 2024 erhielten wir die Kostenschätzung, nun warten wir mit Spannung auf die genaue Kostenberechnung“, so Bürgermeister Olaf Kalsperger zur Einleitung auf diesen Tagesordnungspunkt. Schließlich gehe es bei dieser Baumaßnahme nicht um einen Pappenstiel, sondern man spreche von einer Gesamtsumme von über 15 Millionen Euro.
Diplom-Ingenieur Architekt Simon Bauer von der Planungsgruppe Strasser ging auf die Kosten nach den Detailberechnungen genau ein. „Schön, dass wir wieder bei Ihnen da sein dürfen“, wandte sich Bauer an das Gremium und betonte, „dass bei Ihrer Genehmigung die Unterlagen bereits morgen beim Landratsamt eingereicht werden.“ Gegenüber den Planunterlagen nach der Kostenschätzung sei nicht viel geändert worden, es gehe viel mehr um Bauelemente. Beispielsweise komme ein zusätzlicher Brennofen für die MES dazu, die Möblierung und die Gänge sollten nach Lehrerwünschen leicht verändert werden. Die gesamte Schätzkostenberechnung lag bei 15,218 Millionen Euro. Die Kostenberechnung liegt bei 15,203 Millionen Euro, also um 15000 Euro niedriger. Der Anteil an der Fördersumme liegt bei 5,546 Millionen Euro, wobei man laut Kämmerer Stefan Gschwendtberger aber nicht vergessen sollte, dass hier vorab nur eine Grobschätzung möglich sei. Der Gemeindeanteil läge demnach bei 9,657 Millionen Euro. „Für ein neues Schulhaus werden wir auch eine schöne, ansprechende Außenanlage bekommen“, leitete der Bürgermeister auf die Vorstellung der Kostenberechnung nach der Entwurfsplanung der Außenanlagen über.
Darüber informierten Landschaftsarchitekt Prokurist Peter Rubeck und Rosina Krichbaumer, ebenfalls von der Planungsgruppe Strasser.
Über 4000
Quadratmeter
In anschaulichen Folien wurden die Entwurfsplanungen für die Außenanlagen und Freiflächen auf einer Gesamtfläche von 4416 Quadratmetern und die Kostenberechnung vorgestellt. Auch hier lagen die Kostenschätzungen von rund 822000 Euro etwas höher als die Kostenberechnung mit 806426 Euro. Ebenfalls eine erfreuliche Mitteilung.
Beiden Beschlussvorschlägen von der Gemeindeverwaltung, den Kostenberechnungen zuzustimmen, wurde vom Gremium des Gemeinderates einstimmig entsprochen.