Nachruf

von Redaktion

Neubeuern – Die Dorfgemeinschaft von Saxenkam trauert um Josef Stuffer, bekannt als „Grauer Sepp“, der im 63. Lebensjahr überraschend verstorben ist. Das Mitgefühl gilt insbesondere seiner Ehefrau Marianne, den Kindern und der großen Familie.

Josef Stuffer, Jahrgang 1963, verbrachte eine unbeschwerte Kindheit auf dem landwirtschaftlichen Anwesen seiner Familie, das seinen Lebensrhythmus prägte. Bereits früh wurde er in die Arbeit auf dem elterlichen Hof eingebunden. Er absolvierte eine landwirtschaftliche Ausbildung, die er erfolgreich abschloss. Seinen Wehrdienst leistete er in Bad Reichenhall ab.

Die Übernahme des elterlichen Anwesens, das einst durch ein Brandunglück gefährdet war, stellte eine große Aufgabe für die junge Familie dar. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und den Kindern baute Stuffer den Hof weiter aus, stets im Bewusstsein, die bäuerliche Arbeit an die nächste Generation weiterzugeben.

Pfarrer Christoph Rudolph erinnerte im Gedenkgottesdienst an die Vergänglichkeit des Irdischen und sprach den Hinterbliebenen Trost zu. „Diese Verbundenheit auch zu einer verstorbenen Person soll uns immer tragen“, betonte der Geistliche.

Josef Stuffer war seit seiner Kindheit Mitglied im Trachtenverein Immergrün Altenbeuern und engagierte sich zudem bei den Gebirgsschützen, der Feuerwehr und dem Veteranenverein. Die Vereine begleiteten mit ihren Fahnenabordnungen die große Trauergemeinde, die sich hinter den Musikanten formierte, um Josef Stuffer auf seinem letzten irdischen Weg zu begleiten. Drei Böllerschüsse und das Lied vom guten Kameraden bildeten den feierlichen Abschluss der bewegenden Trauerfeier.swt

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