Herzstück der Gemeinde

von Redaktion

Engagierte Schonstetter setzen sich für ihren Badeweiher ein – Flächen sollen aufgewertet werden

Schonstett – Der Schonstetter Badeweiher: Er ist die grüne Oase der Gemeinde und ein wichtiges Naherholungsgebiet. Der Bedeutung sind sich auch Simon Dirnecker, Regina Leidig und Kathrin Gruber bewusst. Die Schonstetter wollen das Areal rund um den Badeweiher weiter aufwerten. Neben einer großen Liegewiese und Spielmöglichkeiten für Kinder, gibt es dort auch einen Beachvolleyball-Platz.

Schon einiges verbessert

In den vergangenen Jahren sei zwar schon einiges verbessert worden, erklärt Simon Dirnecker. Er ist Gemeinderat und zudem Jugendbeauftragter in Schonstett. So seien beispielsweise bereits Schilder aufgestellt und die Abgrenzung des Nichtschwimmer-Bereichs erneuert worden. Es gebe neue Umkleidekabinen und ein neues Geländer. Nun sollen noch weitere Projekte folgen, sagt Dirnecker.

Denn die Gemeinde nimmt am Leader-Programm teil, das Gemeinderätin Regina Leidig in Schonstett koordiniert, und würde Leader-Fördergelder in das Areal am Badeweiher investieren.

Grund dafür ist, dass „gewisse Flächen einfach in die Jahre gekommen sind“, sagt Simon Dirnecker. Das wurde auch in den beiden Jungbürgerversammlungen 2023 und 2025 deutlich. Mit den Geldern sollen beispielsweise zwei Mini-Fußball-Tore, drei Liegebänke oder eine Hecke als optische Trennung zwischen der Liegewiese und dem Beachvolleyball-Platz angeschafft werden.

Da jedoch nicht alle Maßnahmen förderfähig seien, hat Simon Dirnecker auch eine Online-Spenden-Aktion gestartet. „Letztlich soll die Aufwertung ein Projekt der Gemeinde gemeinsam mit den Bürgern sein und wir wollen alle mit ins Boot holen“, erklärt er. „Wir wollen damit aber nicht aufdringlich sein und es soll auch keine Bettelaktion werden“, betont Simon Dirnecker. Die Gemeinde trage auch einen gewissen Eigenanteil. Bisher habe er viel positive Resonanz von den Schonstettern erhalten. „Den Leuten liegt der Weiher am Herzen“, sagt er. Eine von ihnen ist Rosemarie Maier. Die Schonstetterin schätzt am Weiher, dass dieser in der Nähe liegt und sie so auch mit dem Fahrrad schnell dort ist. Dass die Gemeinde nun weitere Projekte umsetzen will, sei besonders auch für die jungen Bürger bereichernd.

Am See gefallen ihr besonders die unterschiedlichen Stimmungen bei Sonne, Nebel oder Regen, sagt Maier, die so oft es geht zum Schwimmen gehe. In manchen Jahren sei sie sogar jeden Tag, egal ob Sommer oder Winter, im Wasser gewesen. „Es ist einfach schön dort und man kann die Seele baumeln lassen“, sagt sie.

Treffpunkt
für Jung und Alt

Das findet auch Schonstetts Bürgermeister Paul Dirnecker. „Der Badeweiher ist ein Treffpunkt für Jung und Alt. Manchmal finden hier auch Veranstaltungen statt“, sagt der Rathauschef. Der Gemeinderat habe den Antrag für das Projekt bereits gestellt. Nun würde die Kommune Details hinsichtlich des Bauantrages mit dem Landratsamt abstimmen. Paul Dirnecker hofft, dass der Bescheid noch in diesem Jahr kommt und mit den Arbeiten zügig begonnen werden kann.

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