„Wir brauchen ein Miteinander“

von Redaktion

Veteranen- und Kriegerverein Söchtenau gedenkt der Kriegstoten und mahnt zum Frieden

Söchtenau – Der Veteranen- und Kriegerverein Söchtenau gedachte am vorgezogenen Volkstrauertag der Opfer der Kriege. Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Konrad Kronast.

Am Kriegerdenkmal erinnerte Vorsitzender Joachim Pfaller in eindringlichen Worten an die Schrecken des Krieges und die Bedeutung von Frieden, Freiheit und Zusammenhalt. Im Zweiten Weltkrieg – dem wohl größten Unglück in der Geschichte der Menschheit, das vor 80 Jahren endete – haben laut Pfaller 3,5 Prozent der damals lebenden Menschen ihr Leben verloren. Unzählige weitere Opfer forderten Flucht, Vertreibung und Gefangenschaft. „Wir leben in Zeiten, in denen Krieg und Konflikte näher gerückt sind, als uns lieb ist“, mahnte Pfaller. Er betonte, dass ein Miteinander unverzichtbar sei. Jede noch so kleine gute Tat könne große Wirkung entfalten.

Im Anschluss an die Ansprache wurden für jeden Gefallenen und Vermissten der Pfarrgemeinde des Zweiten Weltkriegs eine Kerze entzündet und deren Namen verlesen. Zum Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden“ wurde ein Kranz niedergelegt als Zeichen des Gedenkens und der Mahnung zum Frieden.

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