Kiefersfelden – Mit einer kleinen Feierstunde bedankten sich die Krippenbauer für die nunmehr zehnjährige Unterstützung durch den Förderverein Kieferer Krippe. Der Vorsitzende der Kieferer Krippenfreunde, Herbert Mairhofer, konnte dazu viele Förderer und Freunde begrüßen, an der Spitze Bürgermeister Hajo Gruber und Pater Paul.
Mairhofer sprach von einem „besonderen Jubiläum, zehn Jahre Engagement und gelebte Tradition. Ein guter Moment, um zurückzublicken“. Er streifte die Neuanfänge des Krippenbaus in der Kiefer 1986, wo eine Gruppe Gleichgesinnter das aussprach, was viele sich wünschten: „Warum bauen wir nicht wieder eine Kieferer Krippe“.
Ein Jahr später wurde diese dann an Heiligabend in der voll besetzten alten Pfarrkirche eingeweiht. Seither wird die Kieferer Krippe jedes Jahr neu aufgebaut. Dabei leisten viele unzählige ehrenamtliche Stunden beim Auf- und Abbau, Organisieren und Erhalten der Krippenlandschaft. Jetzt, zehn Jahre nach Gründung des Unterstützungsvereins, stellte der Vorsitzende fest: „Die Kieferer Krippe ist mehr als ein Stück Tradition. Sie ist ein Ort der Begegnung, der Stille und der Wärme. Sie verbindet Generationen und sie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Heimat zu gestalten und Werte weiterzutragen.“
Dazu ist ab sofort der Kieferer Krippenweg wieder geöffnet. Entlang der Dorfstraße, an der Kufsteiner Straße und am Mesner Weg sind eine Vielzahl von Weihnachtskrippen in den unterschiedlichsten Stilrichtungen ausgestellt.
Mit Einbruch der Dunkelheit zeigen brennende Lichter den Weg zu den einzelnen Krippen. Auch die Fensterfront des Pfarrheims ist heuer wieder Ausstellungsfläche geworden. Dort werden, beleuchtet und hinter Glas, zwölf Krippen unterschiedlichster Bauweise gezeigt, die zusammen mit dem Krippenweg verschmelzen und ein einzigartiges weihnachtlich-besinnliches Erlebnis bilden. Diese wurden von einer Handvoll engagierter Krippenbauer in monatelanger Arbeit aufgebaut. Dafür dankte Herbert Mairhofer „allen, die dazu beigetragen haben“.
Auch für Bürgermeister Hajo Gruber „ist das Engagement des Einzelnen das Wertvollste, was wir haben“. Dabei unterstrich er das Gefühl in der Gemeinde, „ein Krippendorf zu sein mit einem Krippenverein, der unser Dorf deutlich aufgebessert hat“.
Den feierlichen Nachmittag unterstrich das Musikantentrio „Die Grenzwärtigen“ mit einfühlsamen Klängen bei Kaffee und Kuchen.