Nachruf

von Redaktion

Neubeuern – Von Ehefrau Renate, der Familie mit Kindern, Enkeln und Urenkeln, Nachbarn und den Mitgliedern des Trachtenvereins Edelweiß Neubeuern wurde Horst Weber auf dem Friedhof in Altenbeuern zur letzten Ruhestätte begleitet. Ein langer, gemeinsam gegangener, abwechslungsreicher Lebensweg fand hier sein irdisches Ende.

1934 in München geboren, war Neubeuern später für Jahrzehnte seine neue Heimat. „Ein Stück näher war er hier seiner geliebten Freizeitbeschäftigung, den Bergen“, so Pfarrer Christoph Rudolph im Lebensrückblick auf den Verstorbenen. „Er hat seinen Lebensgipfel erreicht“, so der Geistliche.

Seiner Schulzeit in Schwabing schloss sich eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich der Automobilindustrie an. Seine Beständigkeit zeichnete ihn hier aus; er blieb seinem Beruf bis zur Verrentung treu. Die Liebe zu den Bergen bestimmte vieles in seinem Leben, auch in seiner ehelichen Gemeinschaft. Ungezählte erholsame Stunden in der nahen Bergwelt bestimmten bereits die Zeit, als er noch in München wohnte. Aber auch höchste Gipfel der europäischen Bergwelt sowie in Afrika, Südamerika und Asien fanden sein bergsteigerisches Interesse. Umsicht und Freundlichkeit zeichneten ihn aus. Mit seiner zweiten Ehefrau Renate schuf er sich in Altenmarkt ein Domizil, wo jeder willkommen war.

Geselligkeit fand der Verstorbene in der Gemeinschaft des Trachtenvereins Edelweiß Neubeuern. Stolz trug er das „Beurer Gwandt“. Er war zuverlässiger Partner bei vielen Festzügen, wo es galt, die Tradition zu bezeugen. Den Hilfsdienst der Feuerwehr galt sein weiteres Engagement in der Dorfgemeinschaft.

Nach gesundheitlichen Einschränkungen infolge eines Schlaganfalls vor einigen Jahren gab man das gemeinsame Anwesen auf, um im Seniorenhaus in Fröschental eine neue Bleibe zu finden. In der dann vertrauten Umgebung und Betreuung durch die Ehefrau und die Angestellten fand der gemeinsame lange Lebensweg, der 1972 begann, sein friedliches Ende.

Der Trauergottesdienst wurde musikalisch von einer Saitenmusik mit heimatlichen Weisen mitgestaltet. Die Beerdigungsmusik begleitete den Grabgang, angeführt von den Fahnen des Trachtenvereins und der Feuerwehr. „Das Lied der Berge „La Montanara“ war ein letzter musikalischer Gruß an einen Bergfreund. swt

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