FWO will ein Wahlangebot für alle Oberaudorfer machen

von Redaktion

Aufstellungsversammlung präsentiert breit gefächerte Kandidatenliste – Matthias Bernhardt einstimmig für Bürgermeisteramt nominiert

Oberaudorf – Mit einer vielfältigen Kandidatenliste hat die Freie Wählerschaft Oberaudorf (FWO) ihre Ambitionen für die kommende Gemeinderatswahl unterstrichen. Insgesamt 21 Bewerber, darunter sechs Frauen und 15 Männer, treten für die 20 Sitze im Gemeinderat an. Die FWO hat zudem den amtierenden Bürgermeister Matthias Bernhardt einstimmig erneut als Kandidaten für das Bürgermeisteramt nominiert.

Die Vorstellung der Kandidaten fand in der Oberaudorfer Privatbrauerei statt. Dort präsentierten sich die Bewerber den 28 wahlberechtigten Mitgliedern der FWO sowie zwei Gästen und stellten ihre Ziele für die Gemeinde vor. Im Mittelpunkt steht das Anliegen, Oberaudorf trotz Herausforderungen wie kommunalen Finanzen, dem Brennerbasistunnel-Nordzulauf und notwendigen Infrastrukturmaßnahmen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten. Dabei werde jede und jeder eigene Akzente setzen – je nach beruflichem und privatem Hintergrund, so die FWO.

Vorsitzender Stephan Bruhn betonte die breite Aufstellung der Liste, die verschiedene Berufs- und Altersgruppen vereint. Er erklärte, man wolle allen Bürgern ein Wahlangebot machen, das ihre Lebenswirklichkeit verstehe und ernst nehme. So seien unter anderem die junge Unternehmerin Sophia Gstatter und der pensionierte Kriminalbeamte Josef Gasteiger, der sich ehrenamtlich als Seniorenbeauftragter engagiert, auf der Liste vertreten. „Landwirtschaft, Gewerbe, Selbstständige und Angestellte sind bei uns vertreten und wollen für eine gute Zukunft unseres Dorfes zusammenarbeiten“, sagte Bruhn.

Die bereits im Gemeinderat vertretenen Mitglieder der FWO hoben die gute Zusammenarbeit im scheidenden Gremium hervor. Bürgermeister Matthias Bernhardt stellte als zentrale Themen der kommenden Jahre die Ansiedlung von mittelständischem Gewerbe, die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, eine neue Nutzung des Klosters Reisach sowie den Schutz Oberaudorfs vor negativen Folgen des Brennerbasistunnel-Nordzulaufs heraus.

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